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Kaltabschaltung im Atomkraftwerk Fukushima eine Irreführung?

Kaltabschaltung im Atomkraftwerk Fukushima eine Irreführung?19.12.2011, 15:54 Uhr - geschrieben von Michael K.

 Stolz verkündete die Regierung in Tokio am Freitag, dass es dem japanischen Stromanbieter Tepco gelungen sei, im Atomkraftwerk Fukushima eine sogenannte Kaltabschaltung vorzunehmen. Somit sei die Anlage wieder unter Kontrolle, so das Fazit der Regierung. Eine Einschätzung, die sowohl von in- als auch ausländischen Atomexperten bezweifelt wird. Umweltschützer sprechen sogar von einer bewussten Irreführung der Öffentlichkeit. Der Stromanbieter Tepco hatte als Betreiber der Anlage von der Regierung den Auftrag erhalten, die zerstörten Reaktoren bis Jahresende wieder unter Kontrolle zu bringen.

 

Stromanbieter spricht von Kaltabschaltung – Kritik von Experten

Nach den Angaben, die der Stromanbieter der Öffentlichkeit mitteilte, sei es nunmehr gelungen, die Temperatur innerhalb der Reaktoren auf unter 100° Celsius zu senken, wodurch es zu keiner weiteren Wasserdampfbildung komme und die Druckverhältnisse in den Gebäuden stabil blieben. Dass dies von der japanischen Regierung aber als „Kaltabschaltung“ verkauft wird, stößt auf Unverständnis bei Energieexperten. Sie weisen darauf hin, dass von einer solchen Kaltabschaltung in einer derart zerstörten Atomanlage keine Rede sein könne. Nur in einem funktionierenden Atomkraftwerk könne eine Kaltabschaltung im eigentlichen Sinne durchgeführt werden. In Fukushima seien die Brennstäbe aber nicht mehr zu kontrollieren, weil sie mittlerweile in einer zusammengeschmolzenen Masse am Boden der Anlage liegen und noch immer eine Temperatur von etwa 3000 Grad Celsius hätten, so die übereinstimmende Meinung von Nukleartechnikern und Umweltschützern.

 

Japanische Regierung bleibt optimistisch

Das Atomkraftwerk Fukushima war durch das Erdbeben vom 11. März stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Durch den nachfolgenden Tsunami waren Teile der Anlage überflutet worden, wodurch es zu Stromausfällen bei den Kühlsystemen gekommen war. Da es dem Stromanbieter damals nicht gelang, die Situation unter Kontrolle zu bringen, kam es in drei der Reaktoren zur gefürchteten Kernschmelze, bei der große Mengen an radioaktiver Strahlung freigesetzt wurden. Wie lange es dauern wird, bis die verseuchten Gebiete wieder bewohnbar sind, ist nicht absehbar. Die japanische Regierung gibt sich allerdings optimistisch und hat inzwischen innerhalb der Sperrzone um das AKW herum mit der Dekontamination von Gebäuden und Grundstücken begonnen.


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