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Stellenabbau: Kraft fordert Stromanbieter zur Sozialverträglichkeit auf

Stellenabbau: Kraft fordert Stromanbieter zur Sozialverträglichkeit auf20.12.2011, 12:21 Uhr - geschrieben von Michael K.

 Die Berichte über den bevorstehenden Stellenabbau bei den beiden großen Energiekonzernen EON und RWE rufen auch die Politik auf den Plan. Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat die Stromanbieter in der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ dazu aufgefordert, die Streichung der Arbeitsplätze ohne Entlassungen durchzuführen. Beide Energieversorger haben angekündigt, insgesamt bis zu 19.000 Stellen in ihren Konzernen abbauen zu wollen. Bei EON sollen weltweit 11.000 Arbeitsplätze gestrichen werden (davon ca. 6.000 in Deutschland), während bei RWE von 8.000 Mitarbeitern die Rede ist, die den Konzern verlassen sollen.

 

Stromanbieter bauen fast 20.000 Stellen ab

Die beiden Stromanbieter haben bereits mehrfach betont, ihren Stellenabbau nach Möglichkeit sozialverträglich gestalten zu wollen. Eine Garantie, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten, wie sie beispielsweise die Gewerkschaften von EON verlangen, ist dies allerdings nicht. Den bislang bekannten Plänen zufolge sollen die Stellen über den Verkauf von Unternehmensteilen, Vorruhestand oder auch die Übernahme in Auffanggesellschaften aus den Energiekonzernen ausgegliedert werden. Ein wichtiger Grund für diese drastischen Sparmaßnahmen ist beiden Stromanbietern zufolge die Energiewende mit ihren finanziellen Herausforderungen. Die Energiekonzerne hatten 2011 hohe Einbußen zu verkraften. Die Pläne für einen Konzernumbau gab es aber bei beiden Unternehmen schon vor dem Atomausstieg.

 

Strompreise dürfen Wettbewerbsfähigkeit nicht gefährden

Auch die Strompreise bereiten Ministerpräsidentin Kraft Sorgen. Wie sie der Zeitung weiter sagte, müssten die Stromkosten sowohl für die privaten Verbraucher als auch für die energieintensive Industrie bezahlbar bleiben. Ansonsten sei die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gefährdet. Zudem sei man durch den Atomausstieg auf absehbare Zeit auf den Einsatz möglichst effizienter Kohle- und Gaskraftwerke angewiesen, so Kraft. Der Bundesregierung warf sie vor, mit Verzögerungen für eine Verunsicherung der Industrie zu sorgen. Die fehlende Planungssicherheit bewege viele Firmen dazu, wichtige Investitionen zurückzustellen. Dadurch seien Nachteile für deutsche Standorte zu befürchten, sagte die Ministerpräsidentin.


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