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Große Stromanbieter bekommen Konkurrenz durch Stadtwerke

Große Stromanbieter bekommen Konkurrenz durch Stadtwerke22.12.2011, 10:33 Uhr - geschrieben von Michael K.

 Die Vormachtstellung der großen Energiekonzerne in Deutschland soll gebrochen werden, wenn es nach dem Willen des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) geht, in dem die rund 900 Stadtwerke organisiert sind. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Hans-Joachim Reck, sagte der „Süddeutschen Zeitung“, dass die großen Stromanbieter EON, Vattenfall, EnBW und RWE künftig mit mehr Konkurrenz aus der kommunalen Ecke zu rechnen haben werden. Bislang entfielen etwa zehn Prozent der gesamten Stromerzeugung auf die verschiedenen Stadtwerke, so Reck. Dieser Anteil solle binnen der nächsten zehn bis fünfzehn Jahre auf über 25 Prozent mehr als verdoppelt werden.

 

Stadtwerke planen umfassende Investitionen

Verwirklicht werden soll dieses ehrgeizige Vorhaben durch massive Investitionen im zweistelligen Milliardenbereich. Dabei wollen die Stadtwerke nach Aussage von Reck insbesondere in den Ausbau neuer fossiler Kraftwerke, aber auch in erneuerbare Energien in Form von Windkraftanlagen investieren. Insgesamt solle langfristig eine „Ära der Stadtwerke“ eingeläutet werden, sagte Reck der Zeitung. In den letzten Jahren haben viele Kommunen das Geschäft als Energieversorger wieder neu entdeckt. Während noch vor wenigen Jahren die Privatisierung der Stadtwerke und die Abgabe von Kompetenzen an andere Stromanbieter als ideales Mittel galt, nutzen die Städte und Gemeinden zunehmend das Auslaufen der Verträge zur Wiederauferstehung der klassischen kommunalen Versorgungsunternehmen.

 

Kommunale Stromanbieter sind oft günstiger

Dieses Konzept hat vielerorts großen Erfolg. Stadtwerke können ihren Kunden oft niedrigere Strompreise anbieten als die anderen Stromanbieter, weil sie einen Teil der Erzeugung selbst auf lokaler Ebene bestreiten. Durch die Vielzahl der Stadtwerke in Deutschland könnte so der Dezentralisierung der Stromversorgung Vorschub geleistet werden, wie sie durch die Energiewende und die Abkehr von den Atomkraftwerken voraussichtlich ohnehin notwendig wird. Speziell bei der Umsetzung der Energiewende übt der VKU aber noch erhebliche Kritik an der Bundesregierung. Bisher sei kein wirklicher Plan erkennbar, wie der Umbau der Energieversorgung erfolgreich durchgeführt werden könne, so Reck weiter. Als Beispiel nannte er das Kompetenzgerangel zwischen den verschiedenen Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt. Um dieses Problem zu lösen, empfiehlt Reck die Einführung eines eigenen Energieministeriums.

 

 


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