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Stromanbieter EnBW trennt sich von polnischen Kraftwerken

Stromanbieter EnBW trennt sich von polnischen Kraftwerken22.12.2011, 13:07 Uhr - geschrieben von Michael K.

 Mit dem Verkauf von Kraftwerksbeteiligungen in Polen möchte der Stromanbieter EnBW rund 301 Millonen Euro erzielen. Käufer ist der ehemalige Haupteigentümer von EnBW, der französische Energiekonzern EdF. Konkret geht es um ein Kohlekraftwerk im polnischen Rybnik, von dem die Franzosen 32,45 Prozent erwerben möchten. Außerdem zum Verkauf stehen 15,59 Prozent am Heizkraftwerk von Kogeneracia in Breslau. Wie der deutsche Energieversorger in Karlsruhe mitteilte, haben EdF und EnBW eine entsprechende Vereinbarung getroffen, die allerdings noch unter kartellrechtlichem Vorbehalt steht. Grund für den Verkauf der Kraftwerksbeteiligungen ist nach Aussage des Vorstandschefs von EnBW, Villis, dass der Stromanbieter sich künftig auf ausgesuchte ausländische Märkte konzentrieren möchte.

 

Stromanbieter braucht Geld

Ein weiterer Grund dürfte in der finanziellen Schieflage von EnBW liegen, denn der Stromanbieter hat nach dem Beschluss zur Energiewende mit erheblichen Verlusten zu kämpfen. Zwei der vier Atomkraftwerke des Unternehmens sind stillgelegt, während der Wert der Aktien bei allen großen Stromkonzernen stark zurückging. Als Folge davon wurde aktuell die Kreditwürdigkeit von EnBW durch die Ratingagentur Moody´s herabgestuft. Parallel dazu tagte am Mittwoch erstmals der Untersuchungsausschuss des Landtags Baden-Württemberg, der sich mit dem umstrittenen Kauf der Anteile durch das Land beschäftigen wird.

 

Untersuchungsausschuss beginnt mit Arbeit

Ende 2010 hatte der damalige Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) den Kauf der Anteile im Wert von rund fünf Milliarden Euro eingefädelt. Der Stromanbieter sollte dadurch wieder in deutschen Besitz kommen und darüber hinaus versprach sich Mappus sicher auch erhebliche Profite für das Bundesland. Dass statt Laufzeitverlängerung dann plötzlich der Atomausstieg kam, konnte damals niemand wissen. Der Untersuchungsausschuss soll aber etwas ganz anderes aufklären: Mappus hatte den Kauf am Parlament vorbei durchgeführt, was sich im Nachhinein als rechtlich unzulässig erwiesen hat. Die damalige Opposition ist inzwischen in der Regierung und verlangt eine Aufklärung der Angelegenheit, während Mappus sich gegen die Vorwürfe wehrt. Nun muss die Landesregierung dem Untersuchungsausschuss Einblick in wichtige Unterlagen gewähren und einen Bericht erstellen. Am 3. Februar 2012 soll das Gremium dann erneut tagen.


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