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Chinesen überbieten Stromanbieter EON beim Kauf von EDP

Chinesen überbieten Stromanbieter EON beim Kauf von EDP23.12.2011, 12:37 Uhr - geschrieben von Michael K.

 Die portugiesische Regierung will sich von einem großen Teil des Energiekonzerns EDP trennen, um angesichts der Wirtschaftskrise neue Mittel flüssig zu bekommen und durch die Gewinnung ausländischer Investoren die Wirtschaft anzukurbeln. Der größte deutsche Stromanbieter EON war stark an einem Kauf dieser Anteile interessiert und hat ein entsprechendes Angebot abgegeben. Sogar die Bundeskanzlerin hatte sich bei der Regierung in Lissabon dafür eingesetzt, dass EON den Zuschlag erhält. Doch aus dem Geschäft wird nichts, denn der chinesische Wasserkraft-Versorger Three Gorges hat mit einem Gebot von rund 2,7 Milliarden Euro rund 200 Millionen mehr geboten als der deutsche Konzern.

 

Teyssen: Wollten nicht mehr für portugiesischen Stromanbieter bieten

Für EON-Chef Johannes Teyssen sei der Ausgang dieses Bieter-Rennens zwar bedauerlich, weil er eine Zusammenarbeit zwischen dem portugiesischen Stromanbieter und seinem Unternehmen für äußerst sinnvoll gehalten habe, wie er inzwischen mitteilen ließ. Allerdings habe man für EDP auch nicht mehr bieten wollen, als man für wirtschaftlich sinnvoll erachte, so Teyssen. EON halte sich grundsätzlich an die Maßgabe, niemals mehr als ein marktgerechtes Angebot für ein Unternehmen zu bieten. Damit sagt der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Energiekonzerns im Prinzip, dass die Chinesen nun zu viel Geld gezahlt haben. Was EON angeht, so will Teyssen sich künftig verstärkt auf die Profitabilität und Investitionen in ausgewählte Wachstumsmärkte konzentrieren. Außerdem wolle man verstärkt in erneuerbare Energien investieren.

 

Atomausstieg belastet große Stromanbieter

Dennoch dürfte die Nachricht, dass der chinesische Konzern künftig die Anteile von EDP besitzen wird, ein Rückschlag für EON sein. Offenbar hatte man beim Stromanbieter schon fest mit der Beteiligung gerechnet. Portugal ist allerdings nicht das einzige Land, in dem EON seine neue Investitionspolitik umsetzen will. Gleichzeitig ist nach wie vor das Sparprogramm ein Thema beim Energiekonzern, weil besonders der Abbau der insgesamt 11.000 Arbeitsplätze weltweit den Arbeitnehmern Bauchschmerzen bereitet. Unter dem Strich zählt das Jahr 2011 sicher nicht zu den erfolgreichsten in der Geschichte der großen Stromanbieter, denn der Atomausstieg hat alle vier Energieriesen hart getroffen – zumal man sich nur wenige Wochen vorher noch über die anstehende Laufzeitverlängerung gefreut hatte.


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