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Das Jahr 2011 – für Stromanbieter der Beginn einer neuen Zeitrechnung

Das Jahr 2011 – für Stromanbieter der Beginn einer neuen Zeitrechnung27.12.2011, 14:09 Uhr - geschrieben von Michael K.

 Es begann im Zeichen des Vertrauens in die Atomkraft: Die Laufzeitverlängerung wurde Ende 2010 von der Bundesregierung durchgeboxt und die großen Stromanbieter waren zufrieden. Während die Strompreise durch den extremen Anstieg der EEG-Umlage bei vielen Versorgern durch die Decke gingen, diskutierte die Opposition im Januar noch über Möglichkeiten, die Restlaufzeiten juristisch zu kippen. Gekippt wurden sie dann auch kurze Zeit später – jedoch nicht von der Opposition, sondern von der Regierung selbst. Fukushima hatte alles verändert – auch für die Kanzlerin. Der Atomausstieg hat nicht nur die eigene Wählerschaft überrascht, sondern auch die großen Energiekonzerne in Schwierigkeiten gebracht. Die plötzliche Stilllegung von insgesamt acht Atomkraftwerken hat zwar die Lichter nicht ausgehen lassen, doch die Gewinne der Stromanbieter stark geschmälert.

 

Japanisches Erdbeben erschüttert deutsche Stromanbieter

Es überrascht nicht, dass auch die Anleger ihr Vertrauen in die vier großen Stromanbieter verloren und die Aktienwerte entsprechend an Wert einbüßten. In der Folge haben E.ON und RWE bereits den Abbau von mehreren tausend Arbeitsplätzen angekündigt, gleichzeitig aber auch Milliardeninvestitionen in den Ausbau der Stromnetze und erneuerbare Energien ins Auge gefasst. Auch juristisch wehren sie sich gegen den Atomausstieg und vor allem die Brennelementesteuer – denn die will die Bundesregierung trotzdem kassieren. Auch Vattenfall und EnBW sind von der Energiewende betroffen. Vor allem EnBW hat inzwischen mit ernsten finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Dabei hatte der CDU-Ministerpräsident Stefan Mappus Ende 2010 noch von hohen Renditen geträumt, als er die Aktienmehrheit beim Stromanbieter für das Land Baden-Württemberg erwarb. Er tat dies allerdings am Parlament vorbei, weswegen nun ein Untersuchungsausschuss die Vorgänge überprüft. Und das war noch nicht die einzige Überraschung in Baden-Württemberg. Nachdem das Erdbeben und der Tsunami in Japan für eine Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima gesorgt hatte (und dieses Unglück wiederum den Atomausstieg in Deutschland auslöste), gab es im Ländle eine Kernschmelze anderer Art: Die CDU verlor ihre Mehrheit und Mappus musste gehen – zugunsten des ersten grünen Ministerpräsidenten der Geschichte.

 

Strompreise waren 2011 höher

Die Strompreise sind auch im Jahr 2011 weiter gestiegen. Experten erwarten angesichts der Herausforderungen durch die Energiewende auch einen weiteren Anstieg. Dennoch: Langfristig könnten die Tarife sogar sinken, wenn irgendwann die erneuerbaren Energien tatsächlich flächendeckend genügend Strom erzeugen können. Bis dahin müssen die Atomkraftwerke aber zunächst durch fossile Kraftwerke oder gar Atomstrom-Importe aus dem Ausland ersetzt werden. Überhaupt zeigen sich die anderen Länder eher zurückhaltend in Sachen Atomausstieg, weswegen Kritiker der Bundesregierung vorwerfen, die sicheren deutschen Atomkraftwerke zugunsten der möglicherweise weniger sicheren AKW in anderen Ländern abgeschaltet zu haben. Bis zum Jahre 2021 soll auch das letzte deutsche Atomkraftwerk vom Netz gehen.

 

Das beste Angebot kommt nicht immer vom billigsten Stromanbieter

Die Kunden haben im Jahr 2011 erfahren, dass der billige Jakob nicht immer automatisch die beste Wahl ist. Schon im Jahr 2010 hatten zahlreiche Berichte darauf hingedeutet, dass der Stromanbieter TelDaFax auf ernste Finanzprobleme zusteuert. Trotz der Warnungen schlossen viele Kunden mit Aussicht auf niedrige Strompreise Verträge gegen Vorkasse ab. Im Sommer kollabierte dann das Finanzsystem des Versorgers und diese Kunden versuchen nun, aus der Insolvenzmasse ihre Gelder zurückerstattet zu bekommen – was nur geringe Erfolgsaussichten birgt. Den Stromanbieter zu vergleichen bedeutet eben auch, die Vertragsbedingungen zu studieren und nicht blind Verträge abzuschließen. Wer sich an diese Regel hält, der kann allerdings nach wie vor viel Geld sparen, indem er die hohen Strompreise nicht einfach weiter hinnimmt. Denn auch das wurde 2011 deutlich: Noch immer wechseln zu wenige Kunden den Stromanbieter, weswegen die ihre Preise auch längst noch nicht dem Marktdruck anpassen müssen, wie das etwa auf dem Telekommunikationsmarkt der Fall war. Wer hätte schon vor zehn Jahren gedacht, dass man heute mit einer Flatrate von 30 Euro sowohl Telefon als auch Internet und oft sogar auch das Handy bereits bezahlt hat? So könnte es irgendwann auch auf dem Strommarkt werden, wenn die Kunden sich ihrer Wechselmacht bewusst würden. Aber wie gesagt: Nichts geht ohne einen seriösen Strompreisvergleich – denn nur so gehen Sie auf Nummer sicher, auch wirklich die besten Angebote zu bekommen.


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