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Stromanbieter RWE: Braunkohle dämpft Verluste durch Atomausstieg

Stromanbieter RWE: Braunkohle dämpft Verluste durch Atomausstieg02.01.2012, 11:37 Uhr - geschrieben von Michael K.

 Die Verluste, die für die großen Stromanbieter durch den Atomausstieg und seine Auswirkungen anfallen, sind vergleichsweise groß. Deswegen haben RWE, EON und Co bereits angekündigt, den Gürtel künftig etwas enger zu schnallen. Ein Teil der Sparmaßnahmen entfällt auf den Abbau von Arbeitsplätzen in den Konzernen. Von einer unerwarteten Seite scheint aber nun zumindest bei RWE eine Abfederung der Verluste zu kommen. Die Stromerzeugung bei Braunkohle ist offenbar im vergangenen Jahr deutlich stärker ausgefallen als im Vorjahr. Zusammen mit einer Verbesserung bei den Gewinnmargen durch eine Verbilligung von CO2-Zertifikaten sorgt dies einem Zeitungsbericht zufolge für eine geringere Ergebnisbelastung.

 

Stromanbieter profitiert von positiver Entwicklung bei Braunkohle

Die „Börsen-Zeitung“ schrieb vergangenen Donnerstag unter Hinweis auf Quellen im Konzern, dass es bei der Stromerzeugung durch Braunkohle zu einer positiven operativen Entwicklung gekommen sei. Keine direkten Auswirkungen gibt es allerdings hinsichtlich der Sparpläne, denn an ihnen wird der Konzern voraussichtlich unverändert festhalten. Dazu passt, dass die Gespräche zwischen dem Stromanbieter und dem russischen Gazprom-Konzern kurz vor Weihnachten ergebnislos beendet wurden. Beide Firmen konnten sich nach Angaben von RWE-Chef Jürgen Großmann nicht auf zufriedenstellende Rahmenbedingungen einigen, die für beide Seiten akzeptabel gewesen wären.

 

Doch keine Kooperation zwischen RWE und Gazprom

Zuvor hatten Gazprom und RWE mehrere Monate über eine Kooperation beim Bau von neuen Kohle- und Gaskraftwerken in ganz Europa verhandelt und hierfür bereits eine Rahmenvereinbarung unterschrieben. Gazprom strebt den Sprung vom reinen Gaslieferanten hin zum Stromanbieter auf dem deutschen Strommarkt an. Der Atomausstieg bietet hierfür eine gute Gelegenheit für den russischen Energiekonzern. Auch RWE muss sich neu orientieren und sucht nach finanzkräftigen Partnern, um die durch die Energiewende notwendigen Investitionen stemmen zu können. Energieexperten erwarten, dass in den kommenden Jahren vor allem die Zahl der Gaskraftwerke stark ansteigen wird, weil diese besonders gut für die schnelle Regelung des Strombedarfs geeignet sind. Durch den Atomausstieg kommt es oft zu Schwankungen bei der Stromerzeugung, weil die erneuerbaren Energien nicht dem Bedarf entsprechend produzieren können, sondern in erster Linie vom Wetter abhängig sind.


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