Bis zu 600 Euro sparen!

Benutzen Sie unseren kostenlosen Strompreisrechner und finden Sie heraus, wieviel Sie jeden Monat sparen können.

Strompreisrechner

Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen

Postleitzahl:
Stromverbrauch: kWh
Nutzung:
» zurück zur Startseite

Situation im Stromnetz „angespannt“ - Österreich muss aushelfen

Situation im Stromnetz „angespannt“ - Österreich muss aushelfen06.01.2012, 15:19 Uhr - geschrieben von Michael K.

Im Dezember kam es einem Zeitungsbericht der „Welt“ zufolge erstmals zum Einsatz der sogenannten Kaltreserve, die von der Bundesnetzagentur nach dem Atomausstieg eingerichtet wurde. Hierbei werden konventionelle Kraftwerke zur Stromerzeugung eingesetzt, die normalerweise nicht mehr am Netz sind und nur zu Zeiten erhöhten Strombedarfs die Stabilität im Stromnetz garantieren sollen. Neben den Kapazitäten von insgesamt 1009 Megawatt in deutschen Kraftwerken können die Netzbetreiber auch auf 1075 Megawatt in Österreich zurückgreifen. Genau das musste das Unternehmen Tennet am 8. und 9. Dezember 2011 tun, um die stabile Stromversorgung zu gewährleisten.

 

Bundesnetzagentur warnt vor Engpässen in der Stromversorgung

Die Bundesnetzagentur und Tennet bestätigten den Bericht in der „Welt“ inzwischen. Für die Netzagentur ist der Vorgang ein Beweis für die angespannte Situation in den Netzen. Dennoch handele es sich bei der Nothilfe aus Österreich um eine ganz normale Inanspruchnahme. Der Eindruck, dass die Stromnetze kurz vor dem Zusammenbruch stehen, wie dies in einigen Medien zu lesen war, ist somit offenbar leicht übertrieben. Dennoch gibt es keinen Grund zur Sorglosigkeit. Die Behörde hat schon im Herbst vor möglichen Engpässen bei der Stromversorgung gewarnt, falls es beispielsweise zu einem strengen Winter käme, bei dem die Stromerzeugung bei den erneuerbaren Energien witterungsbedingt einbrechen würde und der Verbrauch nach oben ginge.

 

Wetter war bislang eher von Vorteil für die Stromversorgung

Das Wetter hat in diesem Winter allerdings bisher eher mehr Ökostrom gebracht als notwendig, denn der starke Wind und die milden Temperaturen haben für eine leichte Entspannung gesorgt. Darauf kann man sich aber naturgemäß nicht verlassen. Dennoch war die erste Inanspruchnahme der Kaltreserve nicht einem Stromengpass geschuldet, sondern dem mangelhaften Ausbau der Stromnetze, wie Tennet erklärte. So wurde im fraglichen Zeitraum sehr viel Windenergie im Norden erzeugt, die aber nicht ausreichend in den Süden transportiert werden konnte. In Süddeutschland war zu diesem Zeitpunkt das Atomkraftwerk Gundremmingen C vom Netz genommen worden, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Die dadurch entfallene Strommenge musste also unter anderem durch ein Ölkraftwerk bei Graz (Österreich) kompensiert werden.

 


Bewertung zum Stromanbieter Flexstrom Bewertung zum Stromanbieter Eprimo Bewertung zum Stromanbieter E wie einfach Bewertung zum Stromanbieter Priostrom Bewertung zum Stromanbieter Stromio Bewertung zum Stromanbieter Vattenfall