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Solarförderung treibt Strompreise hoch – China profitiert

Solarförderung treibt Strompreise hoch – China profitiert09.01.2012, 14:48 Uhr - geschrieben von Michael K.

Eigentlich hatte die Bundesregierung die Solarförderung bereits erheblich zusammengestrichen, um die Belastung der Verbraucher zu reduzieren. Denn bekanntlich wird die Förderung für Ökostrom über die Strompreise finanziert. Besonders die Solaranlagen bekommen eine sehr hohe Förderung, obwohl der Anteil an der Gesamtstromerzeugung bei gerade einmal drei Prozent liegt. Da die Einspeisevergütung auf 20 Jahre garantiert wird, entstehen also mit jeder neuen Solaranlage, die gefördert wird, erhebliche Belastungen für alle Stromkunden. Hinzu kommt, dass von der Förderung immer weniger deutsche Firmen profitieren, weil die Hersteller von Solaranlagen der billigen Konkurrenz aus China nichts entgegenzusetzen haben und immer öfter Insolvenz anmelden müssen. Indirekt profitieren also die chinesischen Hersteller extrem vom deutschen Solarboom.

 

Einspeisevergütung wird über Strompreise finanziert

In der Erzeugung kostet die Kilowattstunde nach Berechnungen von Experten etwa 5,5 Cent. Ganze 24,34 Cent beträgt die Einspeisevergütung für jede Kilowattstunde Strom, die von Hausdachanlagen ins Stromnetz eingespeist wird. Zum Vergleich: Für eine Windkraftanlage an Land kassiert der Betreiber hingegen nur rund 9 Cent pro Kilowattstunde. Für die Verbraucher bedeutet dies, dass bei ihrem Strompreis derzeit ein Anteil von 3,59 Cent pro Kilowattstunde auf die Förderung von Ökostrom entfällt. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 kWh im Jahr immerhin eine Belastung von rund 125 Euro für den Kunden, beklagen die Verbraucherzentralen.

 

Strompreise werden langfristig mit Milliardenbeträgen belastet

Dass die erneuerbaren Energien vorrangig eingespeist werden und dies dem Ausbau des Ökostroms dient, macht sicherlich Sinn. Dass aber die Solaranlagen immer noch derart überdurchschnittlich gefördert werden und diese Förderung wirtschaftlich gesehen nicht einmal deutschen Herstellern von Solarmodulen zugute kommt, stört viele Energieexperten. Sie fordern daher eine drastische Kürzung der Solarförderung um mehr als die Hälfte. Selbst das könnte langfristig noch zu hoch sein, warnen einige Fachleute, denn durch die 20jährige Zahlungsgarantie entstehen mit jeder weiteren Solaranlage Belastungen der privaten Strompreise, die sich auf Milliardenbeträge summieren. Alleine im Dezember 2011 wurden rund 3.000 Megawatt zusätzliche Leistung aus Solarstrom angemeldet – so viel war es bisher in einem Monat noch nie. Verbraucherschützer werfen daher der Bundesregierung vor, dass ihr Konzept zur Deckelung nicht funktioniert hat.

 

 



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