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Gaspreise: Gibt Gazprom Bindung an Ölpreise auf?

Gaspreise: Gibt Gazprom Bindung an Ölpreise auf?09.01.2012, 15:53 Uhr - geschrieben von Michael K.

Sollte sich eine Meldung der „ Moskovskiye Novosti“ von Ende Dezember bestätigen, könnte dies eine gute Nachricht für die deutschen Energiekonzerne EON und RWE sein. Beide leiden schon lange unter der strikten Beibehaltung der Ölpreisbindung, auf die der russische Gaslieferant Gazprom besteht. Dadurch werden die Gaspreise direkt an die Entwicklung der bekanntlich stark gestiegenen Ölpreise gekoppelt. Für die Energiekonzerne verursacht dies hohe Zusatzkosten, die andere Gasanbieter nicht haben, weil sie ihre Gaskontingente auf dem günstigeren Spotmarkt einkaufen. Die langjährige Vertragsbindung lässt den großen Konzernen aber kaum eine Wahl, zumal Gazprom sich bisher gegen eine nachträgliche Änderung der Lieferbedingungen gesperrt hat.

 

Gaspreise für EON und RWE verlustbehaftet

Der russischen Zeitungsmeldung zufolge plant Gazprom nun im aktuellen Budget einen Betrag von rund sieben Milliarden US-Dollar ein, der für mögliche Zahlungen an europäische Kunden vorgesehen sein soll. Dies könnte nach Meinung einiger Analysten darauf hindeuten, dass die Russen ihre Preispolitik ändern und den deutschen Energieriesen entgegenkommen könnten. Für RWE und EON wäre dies in der Tat sehr positiv, da 2011 rein börsentechnisch ein geradezu katastrophales Jahr für die Strom- und Gasanbieter war. Neben den Entwicklungen am Gasmarkt hatten sie vor allem mit den Auswirkungen des Atomausstiegs zu kämpfen. Insgesamt gaben die Börsenwerte der großen Energiekonzerne im Jahresverlauf stark nach, während die Verluste aus dem Gasgeschäft anstiegen.

 

Ist Gazprom nur vorsichtig?

Grund zum Jubeln gibt es aber noch nicht, denn Gazprom hat eine Änderung seiner Politik bezüglich der Kopplung der Gaspreise an das Öl bislang in keiner Weise bestätigt. Nach Meinung einiger Börsenexperten könnte der Milliardenbetrag auch einfach nur aus reiner Vorsicht von den Russen zurückgelegt worden sein, falls man aus juristischen Gründen zu einer Korrektur der Verträge gezwungen sein sollte. Eine freiwillige Änderung der Bedingungen wäre zwar grundsätzlich möglich, doch dass Gazprom dies auch tatsächlich vorhat, ist bisher nicht zu erkennen.


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