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Massenentlassungen von Stromanbieter EON angemeldet

Massenentlassungen von Stromanbieter EON angemeldet12.01.2012, 13:39 Uhr - geschrieben von Michael K.

Der geplante Stellenabbau bei Deutschlands größtem Energieversorger EON nimmt Gestalt an. Einem Zeitungsbericht der „Rheinischen Post“ zufolge hat der Stromanbieter zum 30. Juni 2012 Massenentlassungen bei der zuständigen Arbeitsagentur München angemeldet. Hintergrund ist die Streichung von rund 350 Arbeitsplätzen am dortigen Standort der EON Energie AG. Der Stellenabbau ist Teil eines umfangreichen Sparprogramms, bei dem in Deutschland bis zu 6.000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Insgesamt streicht der Stromanbieter rund 11.000 Stellen in aller Welt.

 

Stromanbieter kündigt Initiative für Beschäftigte an

Wie ein Sprecher von EON der Zeitung bestätigte, wurde die formale Anmeldung über die Massenentlassungen bei der Arbeitsagentur notwendig, weil das Kündigungsschutzgesetz eine solche verlangt. Allerdings habe der Stromanbieter gleichzeitig eine Initiative gestartet, die ein freiwilliges Ausscheiden der Beschäftigten ermöglichen soll. EON hatte angekündigt, den Stellenabbau nach Möglichkeit sozialverträglich zu gestalten. Einige Mitarbeiter sollen beispielsweise in andere EON-Gesellschaften „übersiedeln“ können, während auch die Gründung von Auffanggesellschaften erwogen wird. Andere könnten im Rahmen von Aufhebungsverträgen aus dem Unternehmen ausscheiden. Eine Garantie, das es keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird, wie die Gewerkschaften sie gefordert haben, wird es aber offenbar nicht geben.

 

Gewerkschaften fürchten weitere Massenentlassungen beim Stromanbieter

Die Arbeitnehmervertreter befürchten nun, dass die Massenentlassungen in München nur der erste Schritt sind und viele weitere solcher Anmeldungen folgen werden. Nach dem Atomausstieg und einem extrem schlechten Halbjahresergebnis hatte der Stromanbieter im Jahr 2011 ein umfangreiches Sparprogramm angekündigt. Neben dem Abbau von Arbeitsplätzen soll dabei vor allem die Verwaltung verkleinert werden und der Konzern grundsätzlich eine neue strategische Ausrichtung erhalten. Auch der zweitgrößte Stromanbieter RWE hat den Abbau von Arbeitsplätzen angekündigt, will direkte Entlassungen aber vermeiden. Dies soll durch den Verkauf von Unternehmensteilen ermöglicht werden, wodurch die Mitarbeiter lediglich einen neuen Arbeitgeber bekommen sollen. Ob dies auch tatsächlich so umgesetzt werden kann, bleibt allerdings abzuwarten.

 


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