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Stromanbieter bereiten Notfallplan für Region Rhein-Main vor

Stromanbieter bereiten Notfallplan für Region Rhein-Main vor16.01.2012, 13:57 Uhr - geschrieben von Michael K.

Zahlreiche Stadtwerke der Region haben gemeinsam mit dem Stromanbieter EVO (Energieversorgung Offenbach) einen Notfallplan für den sogenannten „Tag X“ erarbeitet. Dieser Plan sieht die Abschaltung bestimmter Netzgebiete im Versorgungsbereich Rhein-Main vor, falls bestimmte Umstände eintreten, die ansonsten für eine Überlastung der Stromnetze sorgen könnte. Ursache hierfür ist unter anderem die Abschaltung des Atomkraftwerks im hessischen Biblis und die dadurch erforderliche Einspeisung von mehr Ökostrom aus Windkraftanlagen, die wiederum den Netzbetreiber Amprion vor Probleme stellt.

 

Stromanbieter beklagt Probleme nach Biblis-Abschaltung

Während des Winters besteht in der Regel kein Mangel an Windkraft. Im Gegenteil: Aufgrund der Witterung kann es sogar zu einem Überangebot kommen, welches das Netz überlasten könnte. Hinzu kommt nach Angaben des Stromanbieters EVO, dass die sogenannte „Blindleistung“ der Reaktoren in Biblis nun im Stromnetz fehle, wie die Zeitung „Offenbach Post“ schreibt. Diese Blindleistung wird von Fachleuten auch als „Schmiermittel“ im Stromnetz bezeichnet. Sie wird nicht tatsächlich verbraucht, sondern pendelt im Netz umher und macht dadurch erst den Stromtransport möglich.

 

Geplanter Stromausfall könnte notwendig werden

Zwar könne man die Blindleistung innerhalb eines Jahres voraussichtlich kompensieren, doch bis dahin könne es unter bestimmten Umständen dazu kommen, dass der Netzbetreiber den Stromanbieter zur Reduzierung der Leistung auffordere, so ein EVO-Sprecher gegenüber der Zeitung. In diesem Fall würde ein Notfallplan greifen, der gemeinsam mit den regionalen Stadtwerken erarbeitet worden sei. Er sehe je nach Wochentag und Uhrzeit die Abschaltung bestimmter Versorgungsgebiete im Großraum Frankfurt vor. Diese gesteuerten Stromausfälle sollen dann maximal 90 Minuten dauern. Der Sprecher betonte allerdings, dass für das Inkrafttreten dieses Szenarios viele Faktoren zusammenkommen müssten. Dennoch sei die Nervosität bei den Stromanbietern kaum zu übersehen, meint hingegen die „Offenbach Post“.


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