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Stromanbieter EnBW plant Milliardeninvestitionen in Energiewende

Stromanbieter EnBW plant Milliardeninvestitionen in Energiewende19.01.2012, 17:09 Uhr - geschrieben von Michael K.

Hans-Peter Villis, der scheidende Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns EnBW, hat anlässlich der „Handelsblatt-Energietagung“ die Pläne für die nächsten Jahre umrissen. Der Stromanbieter will demzufolge bis 2020 zwischen 8 und 10 Milliarden Euro investieren, den größten Teil davon in die erneuerbaren Energien und Projekte zur Umsetzung der Energiewende. Villis erwartet, dass sich die installierte Leistung des Konzerns von heute 3.000 Megawatt auf dann 6.000 Megawatt verdoppelt haben wird. Falls diese Zahlen Wirklichkeit werden, würde EnBW seinen Anteil an erneuerbaren Energien auf 35 Prozent anheben. Vor der Entscheidung der Bundesregierung zum Atomausstieg lag der Anteil bei nicht mehr als 20 Prozent.

 

Ökostrom wird für den Stromanbieter wichtiger

Besonders viel Geld will EnBW den Plänen zufolge in den Ausbau der Windenergie stecken, sowohl in Anlagen an Land als auch Offshore. So erreicht der bereits in Betrieb befindliche Windpark Baltic1 in der Ostsee eine Leistung von rund 50 Megawatt. Das Nachfolgeprojekt, Baltic 2, das sich derzeit im Planungsstadium befindet, soll sogar bis zu 288 Megawatt Ökostrom erzeugen können. Problematisch ist für den Stromanbieter allerdings der mangelnde Netzausbau. Dadurch werde die Anbindung von neuen Windparks an das Stromnetz schwierig, so Villis. Dies könne in der Folge zu Engpässen führen, die wiederum Zeitverzögerungen beim Bau neuer Windparks verursachen könnten.

 

Stromanbieter bekommt Kapitalerhöhung

Für die Investitionen benötigt EnBW aber natürlich auch Bargeld. Gerade angesichts der Entwicklungen im vergangenen Jahr, in dem der Stromanbieter hohe Verluste hinnehmen musste, war nicht sicher, ob die gewünschte Kapitalerhöhung in Höhe von 800 Millionen Euro genehmigt werden würde. Doch mittlerweile haben die beiden Hauptaktionäre den Plänen zugestimmt. Der Zweckverband OEW und das Bundesland Baden-Württemberg halten die meisten Anteile am Energieversorger. Villis stellte zufrieden fest, dass die Zustimmung zur Kapitalerhöhung ein Ausdruck des Vertrauens der Aktionäre in die Unternehmensstrategie sei. Auch für die Beschäftigten von EnBW sei dies eine gute Nachricht, so der Stromanbieter-Chef.

 

 

 


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