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Stromanbieter Vattenfall verzeichnet Zuwachs bei Braunkohle

Stromanbieter Vattenfall verzeichnet Zuwachs bei Braunkohle24.01.2012, 18:37 Uhr - geschrieben von Michael K.

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage für Strom aus Braunkohlekraftwerken konnte der Stromanbieter Vattenfall seine Stromproduktion im Jahr 2011 in diesem Bereich stark erhöhen. Wie der schwedische Energiekonzern am Montag mitteilte, produzierten die ostdeutschen Kohlekraftwerke in Jänschwalde, Lippendorf, Boxberg und Schwarze Pumpe im vergangenen Jahr insgesamt 53 Milliarden Kilowattstunden Strom. Im Jahr 2010 hatte Vattenfall dort noch 51,5 Milliarden Kilowattstunden aus Braunkohle produziert. Zugleich konnte die Braunkohleförderung gemäß des höheren Bedarfs von 56,7 auf fast 60 Millionen Tonnen gesteigert werden.

 

Braunkohle als Regulator für schwankendes Stromangebot im Netz

Spürbar wurde im vergangenen Jahr auch die steigende Produktion von Ökostrom, welche die Leistung der Braunkohlekraftwerke von Vattenfall beeinflusst hat. Da die Strommengen, die durch erneuerbare Energien erzeugt werden, stark schwanken, haben die Kohlekraftwerke laut Stromanbieter – ihrer Funktion als Grundlastversorger entsprechend – zur Regulierung beigetragen. Bisweilen sorgt ein Überangebot vor allem durch Windkraftanlagen aber dafür, dass es zu Produktionsausfällen in den Kohlekraftwerken kommt, weil die Einspeisung von Ökostrom Vorrang hat. So gab Vattenfall an, dass allein im Dezember die Witterungsverhältnisse zu einem Überangebot an Windenergie geführt hatten, so dass eine Leistungsabsenkung verschiedener Kraftwerke um zusammen 666 Millionen Kilowattstunden Strom notwendig wurde. Insgesamt habe sich der Produktionsausfall durch Reduzierung der Leistung im vergangenen Jahr nahezu vervierfacht, so das Unternehmen.

 

Stromanbieter beschäftigt mehr Mitarbeiter als 2010

Auch die Zahl der Arbeitsplätze konnte weiter ausgebaut werden. Wie Vattenfall weiter mitteilte, waren Ende 2011 insgesamt 8.254 Beschäftigte in den Bereichen Stromerzeugung, Bergbau und verschiedenen Serviceeinrichtungen tätig. Im Vergleich zum Jahr 2010 hat der Stromanbieter somit 83 Arbeitsplätze mehr geschaffen. Angesichts der umfassenden Entlassungspläne anderer großer Energiekonzerne geht der schwedische Konzern somit einen anderen Weg nach dem Atomausstieg. Schon im Herbst hatte man erklärt, zunächst keine Entlassungen wegen der Energiewende zu erwägen. Ob dies auch in Zukunft so bleibt, wird sich noch zeigen.

 


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