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Stromanbieter Teldafax: Insolvenzverwalter in der Kritik

Stromanbieter Teldafax: Insolvenzverwalter in der Kritik26.01.2012, 16:37 Uhr - geschrieben von Michael K.

Der Insolvenzverwalter Biner Bähr, der die Abwicklung des in die Pleite gegangenen Energieversorgers Teldafax übernommen hat, muss sich in diesen Tagen gegen Kritik wehren. Grund für die Unzufriedenheit vieler Kunden ist die Tatsache, dass Nachforderungen aus den Schlussabrechnungen nicht mit den Guthaben verrechnet werden, welche die meisten der „Vorauskasse“-Kunden noch beim Stromanbieter offen haben. Zusätzlich zu dem Ärger, ihre Forderungen gegenüber dem Unternehmen geltend machen zu müssen, sollen viele Verbraucher also nun nochmals zur Kasse gebeten werden.

 

Der Stromanbieter mit den tausend Gesichtern

Das ZDF-Magazin Frontal21 berichtete Anfang der Woche über zahlreiche Fälle, in denen bei der Schlussabrechnung eine Nachforderung vom Insolvenzverwalter gestellt wurde. Die nahe liegende Lösung, diese Beträge mit den meist sehr viel höheren Gegenforderungen der Gläubiger (ehemals Kunden) zu verrechnen, wird aber mit Verweis auf das sogenannte „Trennungsprinzip“ abgelehnt. Dabei gelte, so der Insolvenzverwalter zur Begründung, dass die Vermögen verschiedener Gesellschaften des Stromanbieters nicht miteinander vermischt werden dürften. Somit seien die Forderungen der Kunden gegen Teldafax Energy grundsätzlich von den Nachforderungen der Teldafax Services zu trennen. Bei den Kunden stößt dieses Verhalten auf Unverständnis.

 

Verträge mit Stromanbieter „sittenwidrig“?

Die Rechtsauffassung der Insolvenzverwaltung ist aber keineswegs unumstritten. Das ZDF zitierte im gleichen Bericht einen renommierten Experten für Insolvenzrecht, der davon ausgeht, dass die Verbraucher seinerzeit einen Vertrag mit dem Stromanbieter abgeschlossen hatten, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass man damit Geschäftsbeziehungen mit verschiedenen Firmen eingehe. Daher sei die Rechtsauslegung von Biner Bähr „unzulässig“ und die Verträge mithin sittenwidrig, weil die vielen Gesellschaften unter dem Teldafax-Dach nur der Verschleierung der maroden Finanzsituation gedient hätten, so der Experte. Bei Biner Bähr weist man die Vorwürfe unterdessen zurück. Verbraucherschützer weisen in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass die Forderungen gegen Teldafax bis zum 31. Januar geltend gemacht werden müssen (wir berichteten ebenfalls).

 


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