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Japan: Nur noch drei Atomkraftwerke am Netz

Japan: Nur noch drei Atomkraftwerke am Netz27.01.2012, 15:47 Uhr - geschrieben von Michael K.

Lediglich drei der ursprünglich 54 Atomkraftwerke in Japan sind derzeit noch am Stromnetz. Der Stromanbieter Chugoku Electric Power hat am Freitag das letzte seiner Atomkraftwerke für eine geplante technische Überprüfung abgeschaltet. Im April sollen auch die verbliebenen Reaktoren des Landes für Wartungsarbeiten vom Netz genommen werden. Damit wäre das Land zum ersten Mal seit Jahrzehnten vollkommen frei von Strom aus Kernkraftwerken. Dieser „schleichende“ Atomausstieg ist eine direkte Folge der Katastrophe von Fukushima, die vergangenes Jahr auch in Deutschland für eine Kehrtwende in der Energiepolitik gesorgt hat.

 

Atomkraftwerke liefern nur noch 3 Prozent des japanischen Stroms

In Japan liegen die Dinge allerdings noch etwas anders. Obwohl langfristig Alternativen zur Atomenergie gesucht werden sollen, war bisher von einem raschen Atomausstieg im Sinne der deutschen Lösung nicht die Rede. Die öffentliche Meinung über Atomkraftwerke hat sich in Japan aber grundlegend verändert. Konnte man vor einem Jahr die Gegner der Technologie noch mit der Lupe suchen, gibt es nun grundsätzliche Zweifel in der Bevölkerung, was die Sicherheit der Reaktoren angeht. Nach dem Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März 2011 war es im AKW Fukushima zu einer dreifachen Kernschmelze gekommen. Japan bezog bis dahin rund dreißig Prozent des Stroms aus Atomkraftwerken; jetzt sind es unter drei Prozent.

 

Kein echter Atomausstieg – aber die Reaktoren sind faktisch vom Netz

Alle 13 Monate müssen Atomreaktoren in Japan für eine Wartung heruntergefahren werden. Allerdings sind seit dem Unglück von Fukushima keine Genehmigungen der Behörden mehr für ein Wiederanfahren der Atomkraftwerke erteilt worden, weswegen immer weniger Atomstrom im Land produziert wird. Geht im April auch der letzte Reaktor vom Netz, könnte dies zumindest für mehrere Monate einen Verzicht auf Kernenergie bedeuten. Die Stromversorgung muss aber dennoch sichergestellt werden, was die japanische Wirtschaft stark belastet. Anstelle von billigem Atomstrom müssen nun nämlich teure Brennstoffe eingekauft werden, was für das ohnehin angeschlagene Land noch höhere Kosten bedeutet. Daher appelliert die Regierung nach wie vor an private und gewerbliche Verbraucher, ihren Strombedarf so niedrig wie möglich zu halten.

 

 


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