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Studie: Solarstrom drückt Strompreise an der Börse

Studie: Solarstrom drückt Strompreise an der Börse31.01.2012, 17:23 Uhr - geschrieben von Michael K.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) hat eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit der Entwicklung der Strompreise an der Strombörse beschäftigt. Genauer gesagt, mit den Auswirkungen des verstärkten Ausbaus der Solarenergie. Durchgeführt wurde die Analyse von Uwe Leprich vom Institut für Zukunfts-Energie-Systeme (IZES). Das Ergebnis ist eindeutig: An der Strombörse sinken die Strompreise durch den zunehmenden Ausbau von Solarstrom zeitweise um bis zu 40 Prozent. Die privaten Stromkunden haben allerdings nichts von dieser Verbilligung. Sie zahlen unter dem Strich sogar mehr für ihre Energie, während die Großkunden aus der Industrie von der Entwicklung profitieren.

 

Industrie freut sich über sinkende Strompreise

Ursache für den Preisrückgang ist die Tatsache, das gerade zur Mittagszeit der meiste Solarstrom produziert wird. Zu dieser Tageszeit ist aber auch der Bedarf am größten, weswegen viele konventionelle Kraftwerke weniger produzieren oder gar nicht erst mit der Stromproduktion anfangen müssen, weil mehr Solarenergie zur Verfürung steht als früher. Da der Solarstrom erheblich billiger ist, kann eine Vergünstigung der Strompreise von bis zu 40 Prozent eintreten, so die Studie. Die Kosten sinken insgesamt, weil weniger vom teuren Kraftwerks-Strom produziert werden muss und der Tagespreis an der Strombörse gegen Mittag nicht mehr so stark ansteigt wie das in der Vergangenheit der Fall war. Unter dem Strich sinken die Strompreise, die im Tagesdurchschnitt fällig werden, um einen Betrag, der zwischen 0,4 und 0,6 Cent je Kilowattstunde liegt.

 

EEG-Umlage soll Entwicklung der Strompreise an der Börse berücksichtigen

Wer diese Zahlen in der Studie liest, könnte meinen, dass damit auch die Strompreise insgesamt für alle Verbraucher sinken könnten. Dies ist aber nicht der Fall. Während die Großkunden durchaus von der Entwicklung profitieren, verteuert sich für Privathaushalte der Strompreis sogar wegen der Großhandelsbörse. Die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung, die für jede Kilowattstunde Solarstrom gezahlt wird, unterscheidet sich inzwischen relativ stark von den tatsächlich gezahlten Strompreisen an der Börse. Die Differenz wird von den privaten Kunden gezahlt, die kräftig über die EEG-Umlage zur Kasse gebeten werden. Diese Belastung fällt für die großen Industriekunden gar nicht erst an. Der BSW fordert daher, bei der künftigen Berechnung der EEG-Umlage den preisdämpfenden Effekt des zunehmenden Ausbaus der Solarenergie einzubeziehen. Nach Berechnungen des Verbandes würde dies einen Rückgang der Strompreise von 0,15 Cent je Kilowattstunde ausmachen.

 

 


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