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Stellenabbau: Stromanbieter Vattenfall verkleinert Kundenservice um ein Drittel

Stellenabbau: Stromanbieter Vattenfall verkleinert Kundenservice um ein Drittel01.02.2012, 16:38 Uhr - geschrieben von Michael K.

Nach dem Atomausstieg haben die vier großen Stromanbieter alle mit finanziellen Einbußen zu kämpfen. Teilweise dadurch bedingt, aber auch durch schon länger geplante Sparmaßnahmen in der Verwaltung, reduzieren daher die großen Energiekonzerne derzeit ihre Kosten auch durch den Abbau von Stellen. Besonders bei E.ON und RWE machten die Stellenstreichungen in letzter Zeit Schlagzeilen. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will wegen des Atomausstiegs direkt zwar keine Arbeitsplätze abbauen, plant aber die Reduzierung beim Kundenservice an seinen Standorten in Berlin und Hamburg. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, werden rund 300 der insgesamt 900 Stellen gestrichen.

 

Stromanbieter verspricht sozialverträglichen Stellenabbau

Eine Sprecherin bestätigte die Pläne von Vattenfall inzwischen. Man betonte beim Stromanbieter, dass der Abbau der Arbeitsplätze sozialverträglich und nach Möglichkeit ohne betriebsbedingte Kündigungen über die Bühne gebracht werden soll. Ursprünglich war auch in Erwägung gezogen worden, den Kundenservice insgesamt aus dem Konzern auszugliedern. Diese Variante war aber nach Beratungen zwischen Betriebsrat und Unternehmensleitung nicht weiter verfolgt worden. Die Umsetzung der Maßnahmen zum Stellenabbau sollen bis 2014 abgeschlossen sein. Betroffen sind die Bereiche für Haushalts- und Industriekunden. Vattenfall beschäftigt am Standort Hamburg 500 und in Berlin rund 400 Mitarbeiter im Kundenservice.

 

Kundenservice verursacht laut Stromanbieter zu hohe Kosten

Das schwedische Unternehmen will in Zukunft die Gesamtkosten um rund 600 Millionen Euro jährlich reduzieren. Hierfür sollen Ausgaben im ganzen Konzern verringert werden, also nicht nur in Deutschland. Insgesamt hält der Stromanbieter den Bereich Kundenservice für zu teuer, auch und gerade im Vergleich zu anderen Energiekonzernen. Der Atomausstieg hat im vergangenen Jahr die Gewinne der großen Versorger stark schrumpfen lassen. Hier schlug nicht nur die sofortige Abschaltung der ältesten Atomkraftwerke zu Buche, sondern vor allem auch der Einbruch bei den Aktienwerten der Unternehmen. Vattenfall hat mittlerweile mehrfach erklärt, dass der Konzern den Atomausstieg als politische Entscheidung hinnehme, aber gleichzeitig eine finanzielle Kompensation erwarte.


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