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Kalifornien: Radioaktivität aus Atomkraftwerk San Onofre entwichen

Kalifornien: Radioaktivität aus Atomkraftwerk San Onofre entwichen02.02.2012, 14:36 Uhr - geschrieben von Michael K.

Schon zum zweiten Mal in dieser Woche macht ein Atomkraftwerk in den USA negative Schlagzeilen. Am Montag war es nach einem Stromausfall zur Abschaltung des AKW Byron im Bundesstaat Illinois gekommen. Dabei wurde durch das Ablassen von Dampf aus dem Kühlsystem eine geringe Menge an radioaktivem Tritium in die Atmosphäre entlassen. In Kalifornien wurde nun das AKW San Onofre vorübergehend abgeschaltet, weil an einem Rohr einer Dampferzeugungsanlage des Kraftwerks ebenfalls Radioaktivität ausgetreten ist. In beiden Fällen sprechen die Betreiber und die Aufsichtsbehörden von „sehr geringen Mengen“ an Strahlung, die kaum nachzuweisen seien. Eine Gefährdung von Anwohnern oder Mitarbeitern sei ausgeschlossen, so die Verlautbarungen.

 

Stromanbieter fährt Atomkraftwerk vorsorglich herunter

Der Stromanbieter Southern California Edison teilte mit, dass durch die Abschaltung des Atomkraftwerks in Kalifornien der Druck in der betroffenen Rohrleitung absinke und somit der Austritt von Radioaktivität abgestellt werde. Anschließend werde man die beschädigten Komponenten austauschen, so der Betreiber weiter. Die genaue Ursache für den Defekt ist allerdings noch unklar. Erst Ende des Jahres 2010 war der betroffene Dampferzeuger erneuert worden. Für die Dauer der Fehlersuche und -behebung wird der Reaktor abgeschaltet bleiben. Auf die Versorgungssicherheit in Kalifornien habe dies aber keine Auswirkungen, so der Stromanbieter. Es gebe genügend Reserven, um die Stromversorgung sicherzustellen.

 

Atomkraftwerk laut Stromanbieter sicher – Kritiker bezweifeln das

Kritiker halten das relativ alte Atomkraftwerk von San Onofre ohnehin für eine Gefahr für die Umwelt und die Menschen, die in der Region wohnen. Das AKW wurde direkt am Meer errichtet, wodurch es für einen Tsunami wie dem in Japan extrem anfällig wäre, so die Atomkraftgegner. Die Schutzmauer, auf die der Stromanbieter gerne verweist, ist nach Ansicht der Gegner mit nur acht Metern Höhe nicht ausreichend, um die Anlage gegen eine Überflutung wie in Fukushima zu schützen. Fragwürdig ist der Standord des Atomkraftwerks aber auch aus einem anderen Grund. Kalifornien zählt insgesamt zu den Regionen mit den meisten Erdbeben auf der Welt, und gerade im Gebiet der Atomanlage stoßen gleich mehrere tektonische Platten aneinander. Ein künftiges großes Erdbeben, das in Kalifornien relativ wahrscheinlich ist, könnte die Reaktoren stark beschädigen, so die Befürchtungen.


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