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Droht jetzt der große Stromausfall wegen der sibirischen Kälte?

Droht jetzt der große Stromausfall wegen der sibirischen Kälte?02.02.2012, 17:09 Uhr - geschrieben von Michael K.

Die Abschaltung von acht Atomkraftwerken im Rahmen des Atomausstiegs blieb bislang ohne spürbare Folgen für die Verbraucher. Sämtliche Szenarien der großen Stromanbieter, die vor einem Blackout in Deutschland gewarnt haben, sind bisher nicht eingetroffen. Dennoch könnte es unter bestimmten Umständen zu Situationen kommen, in denen ein Stromausfall in manchen Netzgebieten nicht mehr zu vermeiden wäre. Die Witterung war in diesem Winter eigentlich bis jetzt sehr milde. Die vergleichsweise niedrigen Temperaturen drückten den Stromverbrauch beispielsweise für elektrische Heizsysteme nach unten. Zudem wehte fast immer ein starker Wind, der die Windkraftanlagen rund um die Uhr mit hoher Leistung laufen ließen, während keine Schneedecke die Produktion von Solarstrom blockierte.

 

Windparks produzieren witterungsbedingt weniger Strom

Die große Kälte, die derzeit aus Russland nach Deutschland kriecht, hat allerdings auch eine geringere Stromerzeugung bei den Windkraftanlagen Norddeutschlands zur Folge. Gerade die Windparks in Schleswig-Holstein wären aber gefordert, falls aus irgendeinem Grund das Atomkraftwerk in Brokdorf ausfällt. Ein Stromausfall wäre dann in der Hansestadt Hamburg kaum noch zu vermeiden, befürchtet beispielsweise das „Hamburger Abendblatt“. In einem Bericht zitiert das Blatt den zuständigen Netzbetreiber 50Hertz. Demnach sei beim Zusammentreffen vieler extrem ungünstiger Faktoren nicht auszuschließen, dass es Probleme bei der Stromversorgung der Großstadt geben könnte. Allerdings deutet derzeit nichts darauf hin, dass das AKW Brokdorf tatsächlich ausfallen wird.

 

Stromanbieter planen für möglichen Blackout

Dennoch: Extreme Witterungsbedingungen können zu einem Einbruch bei der Versorgung mit Ökostrom führen. Bei gleichzeitigem Anstieg des Stromverbrauchs könnte es dann zu lokalen Engpässen in den Stromnetzen kommen. Für solche Fälle hat die Bundesnetzagentur eine sogenannte Kaltreserve eingerichtet. Dabei handelt es sich um mehrere konventionelle Großkraftwerke, die im Notfall zusätzlich aktiviert werden können, um ausreichend Strom zu produzieren. Nichtsdestotrotz bereiten sich viele Stromanbieter auf Notfallsituationen vor. So gibt es für das Rhein-Main-Gebiet bereits Pläne, einen großflächigen Blackout dadurch zu verhindern, dass bestimmte Netzgebiete abgeschaltet werden. Dabei soll es nach einem Rotationsplan gehen, der je nach Wochentag und Tageszeit andere Versorgungsgebiete umfasst. Auf diese Weise würde der Strom nicht überall gleichzeitig ausfallen, sondern „nur“ punktuell und für bestimmte Zeiträume abgestellt werden. Für die betroffenen Verbraucher wäre das aber immer noch ein unbequemer Stromausfall, den es nach Möglichkeit zu verhindern gilt. Trotz aller Vorbereitungen weisen die Verantwortlichen aber darauf hin, dass ein solches Szenario nicht sehr wahrscheinlich ist. Auf einen Blackout vorbereitet zu sein, schadet aber bestimmt nicht.

 

 

 


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