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Ladenhüter: Kunden kaufen keine stromsparenden Kühlschränke

Ladenhüter: Kunden kaufen keine stromsparenden Kühlschränke06.02.2012, 14:38 Uhr - geschrieben von Michael K.

Wer sich einen neuen Kühlschrank kauft, achtet offenbar mehr auf den Anschaffungspreis als auf das langfristige Sparpotenzial eines geringeren Stromverbrauchs. Zu dieser Einschätzung gelangt Kurt-Ludwig Gutberlet, Chef des größten europäischen Herstellers für Haushaltsgeräte, Bosch und Siemens (BSH), in einem Interview mit der „Welt“. Demnach haben noch immer rund 75 Prozent der neu verkauften Kühlschränke eine der relativ schlechten Energieeffizienzklassen A oder A+. Die sparsamste Effizienzklasse A+++ hat Gutberlet zufolge in Deutschland erst einen Marktanteil von etwa drei Prozent. Somit scheinen die stromsparenden Kühlgeräte zu echten Ladenhütern zu werden. Bezogen auf ganz Europa sind die Zahlen noch schlechter. Nur etwa ein Prozent aller verkauften Neugeräte schaffe die höchste Einstufung, so Gutberlet weiter.

 

Strompreise werden vermutlich weiter steigen

Für den BSH-Chef ist es aufgrund dieser Zahlen eine Tatsache, dass die Kunden mehr auf den sofort zu entrichtenden Anschaffungspreis achten und ihre Kaufentscheidung weniger vom langfristigen Stromverbrauch abhängig machen. Dabei ist das Sparpotenzial gerade in einer Zeit der steigenden Strompreise größer als je zuvor. Gutberlet zufolge würde sich die Anschaffung eines Kühlschranks aus der höchsten Effizienzklasse schon nach fünf Jahren rechnen – bei derartig langlebigen Haushaltsgeräten keine allzu lange Betriebszeit. Im Vergleich zu einem Modell aus der Klasse A+ würde ein Gerät mit der Einstufung A+++ etwa 40 Euro im Jahr einsparen, wobei noch nicht berücksichtigt ist, dass die Strompreise voraussichtlich in den kommenden Jahren noch weiter steigen werden.

 

Alte Kühlschränke sind echte Stromfresser

Viele Kunden scheuen sich davor, eigentlich noch voll funktionierende Haushaltsgeräte wie Kühlschränke oder auch Waschmaschinen vor dem Ende ihrer natürlichen Lebensdauer auszutauschen. Dabei lohnt sich die Anschaffung neuer Geräte umso mehr, je älter die derzeit verwendeten Haushaltsgeräte sind. Im Vergleich zu den Kühlgeräten, die vor zehn Jahren verkauft wurden, ist das Sparpotenzial neuer Geräte beträchtlich. Energieberater raten zudem davon ab, noch funktionierende Altgeräte als Zweitgerät im Keller zu nutzen. Hier fressen sie meist unbemerkt Unmengen an Strom und werden in Wirklichkeit so gut wie nicht benötigt. Wer nicht darauf verzichten möchte, in seiner Hausbar einen alten Kühlschrank zu betreiben, sollte diesen wenigstens nur dann einschalten, wenn er auch tatsächlich absehbar benötigt wird.


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