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Weitere Kürzungspläne bei Stromanbieter RWE geplant

Weitere Kürzungspläne bei Stromanbieter RWE geplant07.02.2012, 14:43 Uhr - geschrieben von Michael K.

Der künftige Chef von Deutschlands zweitgrößtem Stromanbieter, Peter Terium, übernimmt im Sommer den Posten von Jürgen Großmann. Doch schon jetzt will der Niederländer offenbar neue Akzente setzen und dem Energiekonzern einen neuen Kurs verpassen. Großmann war zuletzt wegen seiner kritischen Äußerungen über den Atomausstieg in die Kritik geraten, während Terium die Energiewende ausdrücklich als Chance für RWE sieht. Der Stromanbieter soll seiner Ansicht nach nicht Teil eines Problems, sondern vielmehr Teil der Lösung sein. Das gesamte Unternehmen soll auf den Prüfstand gestellt werden und alle Bereiche des Konzerns werden unter die Lupe genommen. Das Ziel: Über die bereits angekündigten Einsparungen von rund 1,5 Milliarden Euro hinaus, soll binnen der kommenden zwei Jahre eine weitere Milliarde Euro eingespart werden.

 

Stromanbieter baut Arbeitsplätze ab

Die bisherigen Einsparungen sollen unter anderem auch durch den Wegfall von bis zu 8.000 Arbeitsplätzen im Konzern umgesetzt werden. Meldungen, denen zufolge der Stromanbieter nun die Streichung weiterer 3.500 Stellen erwägen soll, wies der Konzern unterdessen zurück. Überhaupt will Peter Terium offenbar nicht die Fehler des Konkurrenten EON wiederholen, der mit der Streichung von weltweit 11.000 Arbeitsplätzen die Gewerkschaften vor den Kopf stieß und erst nach rund einem halben Jahr zu einer für beide Seiten akzeptablen Einigung gelangte. So will RWE Kündigungen nach Möglichkeit vermeiden und den Abbau der Jobs durch Verkäufe von Unternehmensbereichen umsetzen. Auf diese Weise kann der Stromanbieter Stellen einsparen, ohne dass die Betroffenen ihren Arbeitsplatz tatsächlich verlieren – sie bekommen einfach einen neuen Arbeitgeber.

 

Alle Geschäftsbereiche werden beim Stromanbieter auf Effizienz geprüft

Ob die neuen Arbeitgeber alle RWE-Arbeitnehmer dann auch weiter beschäftigen werden, bleibt abzuwarten. Terium setzt den Rotstift aber nicht nur bei den Beschäftigen an, sondern will auch die gesamte Effizienz der verschiedenen Unternehmensbereiche auf den Prüfstand stellen. So soll beispielsweise die Arbeitsweise der Kraftwerke bei der Stromerzeugung auf Optimierungsmöglichkeiten hin abgeklopft werden. Auch die Ökotochter von RWE, die unter dem Namen RWE Innogy bekannt ist, wird von den Sparmaßnahmen nicht verschont werden. Insgesamt scheint Peter Terium dem Stromanbieter eine neue Ausrichtung geben zu wollen, um das Image des unsympathischen Atomkonzerns abzuschütteln. Wie erfolgreich dieses Konzept sein wird, müssen am Ende jedoch die Verbraucher entscheiden.

 


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