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Stromausfall in Frankreich droht wegen zahlreicher Elektroheizungen

Stromausfall in Frankreich droht wegen zahlreicher Elektroheizungen07.02.2012, 16:15 Uhr - geschrieben von Michael K.

In vielen Regionen Frankreichs wird noch immer hauptsächlich mit Elektroheizungen geheizt, vor allem im Süden des Landes. Die Netzbetreiber warnen vor möglichen Blackouts, weil die bitterkalte Witterung die Situation noch drastisch verschärft hat. Für den Montag hatten die Stromanbieter und Netzbetreiber bereits die höchste Warnstufe für einige Regionen ausgerufen und die Verbraucher zum Stromsparen aufgefordert. Der gefürchtete Blackout blieb dann auch zunächst aus, doch Entwarnung kann noch nicht gegeben werden.

 

Elektroheizungen bringen Stromnetze an Leistungsgrenze

Problematisch ist nicht nur die verbreitete Verwendung von Elektroheizungen in französischen Haushalten, sondern auch der relativ schlechte Zustand vieler Stromnetze, die immer öfter an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen. Daher wurden die Bürger dazu aufgefordert, auf den Einsatz von elektrisch betriebenen Haushaltsgeräten nach Möglichkeit zu verzichten. Ebenso solle man überflüssig im Standby-Modus laufende TV-Geräte und Computer völlig abschalten. In der Zwischenzeit kaufen die französischen Stromanbieter zusätzliche Stromkontingente im Ausland hinzu. Allein am Wochenende wurden rund 3.000 Megawatt in Spanien und England eingekauft.

 

Deutschlands Stromversorgung ist bisher stabil

In Deutschland sieht die Situation unterdessen völlig anders aus. Die befürchteten Engpässe im Winter, vor denen die großen Stromanbieter und Betreiber von Atomkraftwerken anlässlich des Atomausstiegs gewarnt haben, scheint es momentan jedenfalls noch nicht zu geben. Die Netzbetreiber sprechen von einer angespannten, aber stabilen Lage, die noch kein Anlass zur Sorge gebe. Auch die Bundesnetzagentur sieht Deutschland gut vorbereitet. Trotz der kalten Witterung musste bisher noch keines der für die Kaltreserve bereitgehaltenen Kraftwerke angeworfen werden. Lediglich Ende vergangenen Jahres musste kurzfristig ein österreichisches Kraftwerk einspringen, als das AKW Gundremmingen wegen einer Wartung vom Netz genommen werden musste. Die Situation überrascht so manchen, der mit Blackouts in Deutschland gerechnet hatte. Dabei exportieren die deutschen Stromanbieter derzeit noch erhebliche Strommengen ins Ausland. Dass ausgerechnet mit Frankreich einer der größten Nutzer der Atomenergie Probleme mit der Stromversorgung bekommt, ist bestimmt keine Argumentationshilfe für die Gegner des Atomausstiegs.

 


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