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Europäische Strombörsen von EU-Behörden durchsucht

Europäische Strombörsen von EU-Behörden durchsucht08.02.2012, 15:18 Uhr - geschrieben von Michael K.

Die EU-Kommission in Brüssel hat am Dienstag mitgeteilt, dass die Räume verschiedener Betreiber von Strombörsen in mehreren EU-Ländern Gegenstand von Durchsuchungen waren. Dahinter steht der Verdacht auf Kartellabsprachen. Wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte, werde untersucht, ob die betreffenden Unternehmen illegale Preisabsprachen vorgenommen hätten. Im Visier der Kartellwächter sind vor allem solche Firmen, die Dienstleistungen anbieten, die der Erleichterung des Großhandels mit Strom dienen.

 

Strombörsen in ganz Europa durchsucht – Leipzig nicht betroffen

Die Namen der betroffenen Firmen wurden von der EU allerdings vorerst nicht genannt, weil derzeit noch die Unschuldsvermutung gelte, so die Begründung. Die Leipziger Strombörse EEX teilte unterdessen mit, dass sie nicht von den Durchsuchungen betroffen gewesen sei. Auch die Niederlassungen der EEX in Brüssel und London seien nicht betroffen. Allerdings wurde die EEX-Tochter Epex Spot in Paris durchsucht. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen der deutschen Strombörse und dem französischen Gegenstück Powernext. Bei Epex werden die Spotmarktgeschäfte beider Strombörsen gebündelt.

 

Großhandel mit Strom Gegenstand der Ermittlungen

Der Spotmarkt dient den europäischen Stromanbietern zur kurzfristigen Preisbildung beim Großhandel mit Strom. Er ist vor allem für solche Kunden von Bedeutung, die große Kontingente an Strom erwerben und von kurzfristigen Preisschwankungen betroffen sind, wie beispielsweise in der stromintensiven Industrie. Für private Haushalte und deren Strompreise ist der Spotmarkt nicht so sehr von Bedeutung, weil die Energieversorger in der Regel langfristige Kontingente einkaufen, die von der Preisbildung am Spotmarkt nicht wesentlich beeinflusst werden. Sollte sich der Verdacht der EU-Kartellbehörden gegen die Strombörsen bestätigen, droht den betroffenen Firmen eine hohe Strafzahlung, die bis zu zehn Prozent eines ganzen Jahresumsatzes ausmachen kann.

 


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