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Stromanbieter müssen erstmals Kaltreserve in Anspruch nehmen

Stromanbieter müssen erstmals Kaltreserve in Anspruch nehmen09.02.2012, 15:47 Uhr - geschrieben von Michael K.

Am Mittwoch haben die deutschen Stromanbieter zum ersten Mal die Kaltreserve des Großkraftwerks Mannheim in Anspruch genommen. Der Block 3 des Steinkohlekraftwerks wurde mit seiner Leistung von 220 Megawatt hochgefahren, um die Stabilität der Stromversorgung in den Netzen zu gewährleisten. Ebenfalls hinzugezogen wurden rund 500 Megawatt der Kaltreserve aus österreichischen Kraftwerken. Diese waren zum ersten Mal bereits im Dezember aktiviert worden, als das Atomkraftwerk Gundremmingen wegen einer geplanten Wartung abgeschaltet wurde. Ein echter Bedarf für die Kaltreserve hat damals aber noch nicht bestanden.

 

Trotz Kaltreserve Stromexport nach Frankreich

Verantwortlich für die angespannte Situation im Stromnetz ist nach Angaben der Netzbetreiber die kalte Witterung. Sie sorgt für unterschiedliche Bedingungen in den Stromnetzen verschiedener Regionen. So ist unter anderem zu erklären, dass noch immer rund 3000 Megawatt nach Frankreich exportiert werden konnten, weil in einigen Teilen der deutschen Netze ein Überangebot an Solarstrom vorhanden war. Andere Netzbetreiber mussten aber aufgrund fehlenden Windstroms auf die Kaltreserve zurückgreifen, um den störungsfreien Betrieb aufrecht erhalten zu können. Die Bundesnetzagentur erklärte auf Anfrage, dass die Situation im deutschen Stromnetz aber trotz der angespannten Situation nicht kritisch sei.

 

Kaltreserve besteht ersten Härtetest

Frankreich hat derzeit einen erhöhten Strombedarf, weil durch die Kälte die vielen Elektroheizungen in den Haushalten die Kapazitäten der Stromanbieter sprengen. Eigentlich hatte die Atomlobby eine solche Situation eher für Deutschland prognostiziert, nachdem der Atomausstieg verkündet worden war. Dass nun ausgerechnet der größte Atomstromproduzent Europas selbst in Schwierigkeiten gerät und Strom aus Deutschland einführen muss, entkräftet die Argumente der Atomausstiegs-Gegner jedenfalls. Ob die Versorgung in Deutschland auch weiterhin stabil bleibt, hängt sicher von der weiteren Witterung ab. Zunächst scheint es aber so, als ob die Kaltreserve den ersten Härtetest tatsächlich bestanden hat, wie Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) es ausdrückte.

 

 


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