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Amerikanischer Stromanbieter darf zwei neue Atomreaktoren bauen

Amerikanischer Stromanbieter darf zwei neue Atomreaktoren bauen10.02.2012, 15:52 Uhr - geschrieben von Michael K.

Die amerikanische Atomaufsichtsbehörde NRC hat am Donnerstag die Genehmigung zum Bau zweier neuer Atomreaktoren erteilt. Damit kann der Stromanbieter Southern Company die zwei neuen Blöcke eines Atomkraftwerks in Georgia wie geplant errichten. Dafür investiert der Betreiber eine Summe von rund 14 Milliarden US-Dollar und will nach eigenen Angaben Arbeitsplätze für bis zu 25.000 Menschen schaffen. Von einer „monumentalen Leistung“ war beim Stromanbieter die Rede. Es ist das erste Mal seit über 30 Jahren, dass in den USA neue Atomreaktoren genehmigt werden. US-Präsident Obama will damit die Abhängigkeit von ausländischen Ölimporten verringern.

 

Atomkraftwerk soll bis 2016 zwei neue Reaktoren bekommen

Von einem Atomausstieg kann in Amerika keine Rede sein. Während in Deutschland ein Reaktor nach dem anderen abgeschaltet wird, will US-Präsident Obama weiter auf die Kernenergie setzen, um die Nutzung fossiler Brennstoffe zu verringern. Insgesamt stehen in den USA 60 Atomkraftwerke, die aus 100 Reaktoren Strom erzeugen. Die neuen Reaktoren sollen dem Stromanbieter zufolge bis zum Jahr 2016 fertiggestellt sein und ans Netz gehen können. Die US-Regierung bürgt für Kreditgarantien in Höhe von acht Milliarden Dollar, um das Projekt in Georgia zu unterstützen.

 

Stromanbieter erhält erste Genehmigung seit dem Unfall von Harrisburg

Bisher waren amerikanische Regierungen mit der Erteilung von neuen Genehmigungen zum Bau von Atomkraftwerken sehr zurückhaltend. Nach dem Atomunfall von Harrisburg im Jahre 1979 waren keine weiteren Reaktoren mehr ans Netz gegangen. Damals hatte es in einem der Reaktoren von Three Mile Island eine teilweise Kernschmelze gegeben, bei der auch erhebliche Mengen an radioaktiver Strahlung freigesetzt wurden. Vor Tschernobyl und Fukushima galt dieser Vorfall als das schlimmste Ereignis in der zivilen Nutzung der Atomenergie. Der Vorsitzende der Aufsichtsbehörde NRC, Gregory Jaczko, soll Medienberichten zufolge gegen die Genehmigungen gestimmt haben. Er fordert vom Stromanbieter, die künftigen strengen Sicherheitsnormen einzuhalten, die derzeit bei der NRC erarbeitet werden, um Lehren aus der Katastrophe in Japan zu ziehen. Jaczko wurde allerdings von seinen Kollegen überstimmt, so dass die Genehmigung nun erteilt werden konnte.

 

 


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