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Strompreise steigen im Frühjahr bei vielen Stromanbietern

Strompreise steigen im Frühjahr bei vielen Stromanbietern28.02.2012, 15:30 Uhr - geschrieben von Erdal Torun

Die Welle der Strompreiserhöhungen rollt weiter auf die deutschen Kunden zu. Für März und April haben mittlerweile rund zweihundert Stromanbieter angekündigt, ihre Tarife anzuheben. Um durchschnittlich 3,5 Prozent werden die Stromrechnungen für die Kunden dieser Versorger demnach steigen.

 

Bei einem Durchschnittsverbrauch von rund 4.000 Kilotwattstunden im Jahr bedeutet das für einen normalen Haushalt eine jährliche Mehrbelastung von etwa 31 Euro. War im vergangenen Jahr noch die EEG-Umlage das Hauptargument für eine Anhebung der Strompreise, beziehen die Energieversorger sich diesmal auf die stark gestiegenen Netzentgelte sowie die seit Januar erhobene Netzumlage. Letztere wird von vielen Kritikern als besonders unfair empfunden, denn besagte Umlage wird hauptsächlich von privaten Stromkunden und kleinen bzw. mittleren Gewerbebetrieben kassiert. Die Netzumlage finanziert die Entlastung energieintensiver Industriebetriebe, damit diese durch die Kosten der Energiewende nicht ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich verlieren, so die Begründung der Politik.

 

Private Haushalte zahlen immer höhere Strompreise

Während also die Großverbraucher von den aktuell relativ niedrigen Kursen an der Strombörse profitieren können, steigen die Strompreise für den Großteil der Verbraucher spürbar an. Doch was können betroffene Kunden tun? Ganz wichtig: Wer aktuell von einer Strompreiserhöhung betroffen ist, hat ein Sonderkündigungsrecht. Dies gilt auch dann, wenn man einen Vertrag mit längerer Laufzeit abgeschlossen hat. Allerdings laufen die Fristen rasch ab, weswegen ein schnelles Handeln erforderlich ist. Bevor nun aber überstürzt gekündigt wird, sollten Verbraucher zunächst einen Strompreisvergleich im Internet durchführen. Hier sieht man, wieviel Geld man bei einem anderen Stromanbieter sparen könnte. Besonders solche Kunden, die noch nie gewechselt haben und sich daher noch in der teuren Grundversorgung befinden, können hierbei oft mehrere hundert Euro pro Jahr einsparen.

 

Lohnt sich der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter?

Der Vergleich lohnt sich also definitiv. Ein besonderes Augenmerk sollten die Verbraucher auf die Geschäftsbedingungen der Stromanbieter legen. Verbraucherschützer empfehlen, keine Angebote mit Vorauskasse zu nutzen. Diese versprechen zwar meist extrem günstige Strompreise, doch geht man bei Vorkasse immer das Risiko ein, dass die Gelder im Falle einer möglichen Insolvenz des Energieversorgers verloren gehen. Ebenfalls abgeraten wird vom Kauf sogenannter fester Stromkontingente. Hierbei erwirbt der Kunde eine bestimmte Anzahl von Kilowattstunden zu einem besonders günstigen Preis. Soweit ist das Geschäftsmodell auch nicht zu beanstanden. Es lohnt sich aber nur für solche Verbraucher, die haargenau einschätzen können, wie viel Strom sie im Jahr benötigen. Denn wenn sie weniger verbrauchen, als vereinbart war, verfällt die weitere Strommenge und man zahlt trotzdem den vollen Betrag. Noch ungünstiger ist es, wenn man den Strombedarf unterschätzt. Ist das Stromkontingent vorzeitig aufgebraucht, wird nicht etwa der Strom abgestellt. Doch jede weitere Kilowattstunde wird dann zu einem sehr hohen Tarif abgerechnet.

 

Verbraucherzentralen melden immer mehr Fälle von Stromschulden

Auch Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten sind wichtig. Die Verbraucherzentralen raten von langfristigen Bindungen an einen Stromanbieter ab, damit man in der Lage ist, den Versorger zu wechseln. Lange Vertragslaufzeiten lohnen sich nur sehr selten. Viele Stromanbieter werben auch mit Bonuszahlungen. Diese kann man als Kunde natürlich mitnehmen, allerdings gibt es gerade beim Bonus oft Streitigkeiten, weil die Geschäftsbedingungen vom Kunden anders verstanden wurden, als sie vom Energieversorger ausgelegt werden. Deswegen gilt auch hier: Wer sich vorher informiert, erspart sich unnötigen Ärger. Die Verbraucherzentralen berichten auch zunehmend über Haushalte, die ihre Stromrechnung gar nicht mehr bezahlen können, weil ihnen die Strompreise davonlaufen. Neben Maßnahmen zur Energieberatung und Möglichkeiten zum Stromsparen geben die Verbraucherzentralen auch Hilfestellung bei Problemen mit dem Stromanbieter. Grundsätzlich ist aber vor allem der Wechsel zu einem anderen Versorger die wirkungsvollste Alternative, um Geld zu sparen. Moderne Stromrechner bieten übrigens die Möglichkeit, gezielt nur solche Angebote anzeigen zu lassen, die keine Tarife mit Vorkasse oder Bonuszahlungen enthalten. So behalten die Verbraucher stets die volle Übersicht im Tarifdschungel der Stromanbieter.


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