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Neue Regelung verkürzt Frist zum Stromanbieter-Wechsel

Neue Regelung verkürzt Frist zum Stromanbieter-Wechsel03.04.2012, 16:46 Uhr - geschrieben von Michael K.

Seit dem 1. April können Verbraucher ihren Stromanbieter jetzt noch einfacher wechseln. Die Bundesregierung hat in einer neuen Verordnung die Fristen für den Stromanbieterwechsel deutlich verkürzt. Statt der bisherigen vier Wochen beträgt die Kündigungsfrist jetzt nur noch zwei Wochen. Somit kann der Kunde seinen Versorger sehr viel spontaner wechseln. Außerdem soll der gesamte Wechselvorgang in Zukunft nicht mehr länger als drei Wochen dauern dürfen. Gerade die Verzögerung bei der Durchführung eines Anbieterwechsels hat viele Kunden in der Vergangenheit verärgert. Die Regelung gilt entsprechend auch für den Wechsel des Gasanbieters.

 

Schneller von günstigeren Strompreisen profitieren

Vor allem Kunden mit „normalen“ Verträgen profitieren von dieser Änderung, weil sie nun ihren Stromanbieter quasi von einem Moment zum nächsten wechseln können und sehr viel schneller in den Genuss günstigerer Strompreise kommen als bisher. Bislang konnten die Stromanbieter einen Wechsel durch bürokratische Tricks noch einige Wochen hinauszögern. Nicht betroffen von der Neuregelung sind allerdings Verträge, bei denen Kunden eine längere Laufzeit mit ihrem Stromanbieter vereinbart haben; hier gelten nach wie vor die im Vertrag geregelten Kündigungsfristen. Verbraucherzentralen empfehlen aber ohnehin, keine längeren Bindungen mit einem Energieversorger einzugehen, da sich dies meist nicht lohnt. Wichtig ist auch, dass jeder Kunde ein Sonderkündigungsrecht hat, sobald der Stromanbieter die Strompreise erhöht. Dies gilt unabhängig von vereinbarten Vertragslaufzeiten.

 

Zahl der Stromanbieter wächst stetig

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der verfügbaren Stromanbieter in Deutschland spürbar gestiegen, so dass jeder Verbraucher aus einer Vielzahl an Angeboten wählen kann. Dass noch immer rund die Hälfte der Kunden einen Stromanbieterwechsel ablehnt, liegt nach Ansicht von Experten auch an der Furcht vor Problemen bei der Abwicklung. Zwar kommt es im Einzelfall immer wieder zu unschönen Vorfällen, bei denen ein Stromanbieter den Wechsel verzögert oder nicht die versprochenen Strompreise einhält, doch ist dies eher die Ausnahme als die Regel. Der weitaus größte Teil der Kunden, die einen Wechsel durchführen, sind sehr zufrieden und würden den Versorger auch jederzeit wieder wechseln, wenn es woanders günstigere Strompreise gibt.

 

Keine Angst vor Stromanbieterwechsel

Auch die unbegründete Furcht vor einer Abschaltung des Stroms bei einem verzögerten Wechselvorgang spielt eine Rolle. Viele Verbraucher haben beispielsweise beim Wechsel ihres Telefonanbieters die Erfahrung gemacht, dass sie zeitweise ohne Anschluss dastanden, weil es zu irgendwelchen Problemen gekommen war. Beim Stromanbieter ist dies aber schon aus rechtlichen Gründen nicht möglich, da der Gesetzgeber klar geregelt hat, dass der Grundversorger solange die Belieferung mit Strom fortsetzen muss, bis der Wechsel zu einem neuen Stromanbieter auch wirklich abgeschlossen ist.

 

Grundversorgung treibt Strompreise hoch

Die Grundversorgung ist auch der Begriff, der viele Verbraucher jedes Jahr viel Geld kostet. Man spricht von Grundversorgung, wenn ein Kunde sich erstmals beim örtlichen Grundversorger anmeldet und sich nicht um die Einstufung in einen günstigeren Tarif kümmert. In diesem Fall zahlt der Kunde manchmal über viele Jahre hinweg die teure Grundversorgung, obwohl dies gar nicht notwendig wäre. So erklärt sich auch die Summe von rund 200 Euro, die beim erstmaligen Wechsel des Energieversorgers pro Jahr und Haushalt eingespart werden kann. Nach Erfassungen der Verbraucherzentralen lohnt sich ein Wechsel grundsätzlich immer, weil man damit Geld sparen kann – und ganz besonders dann, wenn man zum ersten Mal wechselt.

 

Verbraucher haben Einfluss auf Strompreise

Die Strompreise sind in Deutschland allgemein auf einem recht hohen Niveau angekommen. Dies liegt nur zum Teil an den äußeren Einflüssen wie der Energiewende oder hohen staatlichen Abgaben, so die Ansicht zahlreicher Energieexperten. Die Bundesnetzagentur argumentiert beispielsweise, dass die Stromanbieter gar keinen Grund haben, dem Wettbewerb entsprechend ihre Strompreise nach unten zu korrigieren, weil noch immer rund die Hälfte der Stromkunden in den unnötig teuren Grundversorgungstarifen verharrt. Der Umkehrschluss lautet daher: Je mehr Kunden sich zu einem Stromanbieterwechsel entscheiden, umso größer wird der Wettbewerbsdruck auf die Energieversorger. Die Verbraucher selbst haben es also in der Hand, für einen Rückgang der Energiekosten zu sorgen, indem sie ihre Marktmacht nutzen. Wie schnell dies einen Effekt zeigen kann, hat die Entwicklung auf dem Telefonmarkt gezeigt. Nachdem das Monopol hier gefallen war, kam es geradezu zu einem Wechselboom bei den Verbrauchern. Heute hat fast jeder schon einmal seinen Telefonanbieter gewechselt – mit dem Ergebnis, dass die Kosten für Telekommunikation und Internet stark gesunken sind. Eine günstige Flatrate beim Stromanbieter könnte binnen weniger Jahre ebenfalls Wirklichkeit werden, wenn die Kunden dies nur wollen.

 


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