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Stromanbieter E.ON erhöht Strompreise zum Juni

Stromanbieter E.ON erhöht Strompreise zum Juni11.04.2012, 17:07 Uhr - geschrieben von Michael K.

Jetzt trifft die Welle der Strompreiserhöhungen auch die Kunden des größten deutschen Energiekonzerns E.ON. Wie der Stromanbieter mitteilte, werden die Strompreise zum 1. Juni angehoben. Die zusätzliche Belastung der Stromkunden werde zwischen 4,4 und 7 Prozent ausmachen. Etwa 6,4 Millionen Haushalte werden voraussichtlich von dieser Maßnahme betroffen sein. Am stärksten belastet werden dabei Kunden von E.ON Hanse in Schleswig-Holstein, wo die Strompreise sich der Mitteilung zufolge um bis zu sieben Prozent erhöhen werden. Dies entspricht einer zusätzlichen finanziellen Belastung von rund 73 Euro im Jahr, bei einem angenommenen Verbrauch von durchschnittlich 4.000 Kilowattstunden. Nur ein wenig geringer fällt die Preissteigerung für Kunden von E.ON Bayern und E.ON Mitte in Hessen aus; hier wird von einem Betrag von 64 Euro jährlich ausgegangen, der bei der Erhöhung der Stromtarife um sechs Prozent anfällt. Ähnlich sieht es in Brandenburg aus. Etwas glimpflicher kommen hingegen die Verbraucher in den Versorgungsgebieten von E.ON Westfalen Weser und E.ON Niedersachsen davon. Hier steigen die Strompreise um rund 46 Euro jährlich, was einer Steigerung von 4,4 bzw. 4,5 Prozent entspricht. Lediglich bei E.ON Thüringer Energie gibt es vorerst keine Strompreiserhöhung, so das Unternehmen weiter.

 

Strompreise steigen nicht wegen Energiewende

Ende März hatte der Vorstandschef von E.ON, Johannes Teyssen, darauf hingewiesen, dass die zu erwartenden Erhöhungen der Strompreise nichts mit der Energiewende zu tun hätten. Dafür sei es noch zu früh, weil die Kosten für dieses Projekt zum einen noch gar nicht absehbar seien, zum anderen auch nicht im ersten Jahr zu Buche schlagen würden. Die meisten Stromanbieter, die seit Jahresbeginn ihre Tarife angehoben haben, geben als Begründung die gestiegenen Netzgebühren und die neu erhobene Netzumlage an. Mit dieser Umlage wird die Entlastung der Industriebetriebe bezahlt, die den höchsten Stromverbrauch haben. Damit soll im internationalen Wettbewerb die Konkurrenzfähigkeit deutscher Unternehmen erhalten werden. Bezahlt wird diese Entlastung der Großkunden allerdings in erster Linie von den normalen Stromkunden, denn deren Strompreise steigen munter weiter.

 

Stromanbieter behandeln Kunden nicht immer gut

Für die Kunden ist diese Entwicklung mehr als ärgerlich, zumal viele Haushalte ihren Energieverbrauch in den letzten Jahren merklich reduziert haben. Im Gegenzug scheint die Stromrechnung aber keineswegs niedriger zu werden, sondern jedes Jahr höher auszufallen. Allerdings sind die Verbraucher nicht ganz schuldlos an dieser Entwicklung, so die Ansicht vieler Energieexperten. Wäre die Wechselquote höher, wie die Bundesnetzagentur immer wieder erklärt, könnten die Stromanbieter ihre hohen Strompreise auf lange Sicht nicht durchhalten. Der Wettbewerb ist aber längst nicht so stark, wie er nach der Zahl der Energieversorger auf dem Markt sein müsste. Da etwa die Hälfte der Verbraucher noch nie gewechselt hat, können die Grundversorger sich auf ihren hohen Basistarifen ausruhen und haben keinen Grund, die Kosten für die Kunden spürbar zu senken, wie das etwa auf dem Telefonmarkt der Fall war.

 

Mehr Kunden ziehen Stromanbieterwechsel in Erwägung

Eine beginnende Trendwende zeichnet sich allerdings am Horizont ab. Einer Studie zufolge ziehen mittlerweile 35 Prozent der Stromkunden einen Wechsel ihres Stromanbieters in Erwägung. Im Vergleich zu anderen Ländern ist dies ein relativ hoher Wert, doch für einen echten Preisrutsch wäre eine deutlich höhere Wechselquote erforderlich. Fest steht, dass man mit einem Strompreisvergleich so gut wie immer Geld sparen kann, wie Verbraucherschützer immer wieder betonen. Dies gilt in erster Linie für Erstwechsler, aber auch „Wiederholungstäter“ können der Preisspirale durchaus entkommen, denn die Strompreise für Neukunden sind oft günstiger als für Bestandskunden. Wichtig für Verbraucher ist die Nutzung des Sonderkündigungsrechts, das immer dann in Kraft tritt, wenn der Stromanbieter eine Strompreiserhöhung bekannt gibt. Dies gilt auch dann, wenn man laut Vertrag eigentlich noch längere Zeit an den Versorger gebunden wäre. Allerdings darf man die Fristen nicht versäumen, weswegen ein rasches Handeln immer anzuraten ist. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren, ist die Nutzung eines kompetenten Stromrechners Voraussetzung, damit man künftig nicht mehr die höchsten Strompreise zahlen muss.


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