Bis zu 600 Euro sparen!

Benutzen Sie unseren kostenlosen Strompreisrechner und finden Sie heraus, wieviel Sie jeden Monat sparen können.

Strompreisrechner

Mit einem Strompreisvergleich bares Geld sparen

Postleitzahl:
Stromverbrauch: kWh
Nutzung:
» zurück zur Startseite

Strompreise: Steht erneut drastischer Anstieg der EEG-Umlage bevor?

Strompreise: Steht erneut drastischer Anstieg der EEG-Umlage bevor?25.04.2012, 15:55 Uhr - geschrieben von Michael K.

Einem Bericht des „Handelsblatts“ zufolge könnte die EEG-Umlage schon bald erneut drastisch ansteigen. Derzeit beträgt sie 3,59 Cent pro Kilowattstunde, die von jedem Haushalt zu entrichten sind. Die Netzbetreiber erwarten demnach einen weiteren Anstieg um bis zu 1,61 Cent. Dies würde einer Strompreiserhöhung von über 60 Euro jährlich für eine Durchschnittsfamilie gleichkommen, denn bisher wurden Erhöhungen der EEG-Umlage von den meisten Stromanbietern an die Kunden weitergegeben. Mit der EEG-Umlage wird der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert. Vor allem der Boom bei den Solaranlagen hat sich in den vergangenen Jahren als Preistreiber erwiesen. So hat dann auch die Bundesregierung inzwischen die Solarförderung zusammengestrichen, was aber nichts daran ändert, dass die bisher installierten Anlagen nach wie vor mit ihrer auf 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung rechnen können.

 

Strompreise vor weiterem Anstieg

Wie das „Handelsblatt“ weiter schreibt, wollten die für die EEG-Umlage zuständigen Netzbetreiber die Berichte bisher nicht bestätigen, da die Entscheidung über eine Anhebung erst im Herbst getroffen werde. Medienberichten zufolge ist aber angesichts des starken Ausbaus der erneuerbaren Energien mit einem erheblichen Anstieg der Umlage zu rechnen. Darauf deuteten auch die derzeit eher niedrigen Strompreise an der Großhandelsbörse hin, so etwa die Nachrichtenagentur DAPD unter Berufung auf inoffizielle Quellen bei den Netzbetreibern. Für die Stromkunden dürfte es also abermals teurer werden, während speziell die stromintensive Industrie von einer Erhöhung der Strompreise nichts spüren wird. Betriebe mit einem besonders hohen Stromverbrauch können sich von der unbequemen Abgabe befreien lassen. Auch dies wird durch die Stromkunden über die seit neuestem erheboene Netzumlage bezahlt.

 

Regierung hat eigentlich stabile EEG-Umlage versprochen

Obwohl eine erneute Anhebung der EEG-Umlage und der damit verbundene weitere Anstieg der Strompreise keine echte Überraschung für die Netzbetreiber wären, könnte die Bundesregierung über eine solche Entwicklung nicht lachen. Denn noch viele Verbraucher haben die Zusage von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) im Ohr, dass die EEG-Umlage dauerhaft nicht über einen Wert von 3,6 Cent pro Kilowattstunde steigen würde. Schon die letzte Anhebung im vergangenen Jahr brachte die Regierung in Erklärungsnot, obwohl die Steigerung relativ gering ausfiel. Da aber erst im Jahr zuvor die EEG-Umlage sehr stark gestiegen war, hatte man in der Politik eigentlich sogar mit einer leichten Senkung gerechnet, keinesfalls aber mit einem weiteren Anstieg. Sollten die Strompreise also nun erneut durch die EEG-Umlage stark steigen, dürfte das die Wähler nicht nur verunsichern, sondern vor allem auch verärgern.

 

Strompreise können auch bei Preisgarantie steigen!

Oft wird in diesem Zusammenhang auch darauf hingewiesen, dass eine Anhebung der EEG-Umlage nicht gleichbedeutend mit steigenden Strompreisen sein müsse, da die Stromanbieter schließlich nicht gezwungen seien, diese Erhöhung an die Kunden durchzureichen. Das ist prinzipiell richtig, doch in der Praxis hat sich gezeigt, dass nur sehr wenige Stromanbieter tatsächlich auf eine Strompreiserhöhung verzichten, wenn die Ökostrom-Umlage steigt. Immerhin versucht ein Teil der Energieversorger aber auch dann, die Preise stabil zu halten oder zumindest den Anstieg nicht ganz so stark ausfallen zu lassen. Die meisten Energieanbieter haben aber wenig Probleme damit, ihre Kunden stärker zu belasten. Als Kunde bleibt einem in dieser Situation nur eins übrig, nämlich den Stromanbieter zu wechseln. Dies ist grundsätzlich bei einer Strompreiserhöhung möglich, da dann das Sonderkündigungsrecht greift. Achtung: Viele Verbraucher wiegen sich in einer falschen Sicherheit, weil sie einen Vertrag mit Preisgarantie abgeschlossen haben. Diese gilt nur für „normale“ Preiserhöhungen, nicht aber für steigende staatliche Abgaben. Dies kann neben der EEG-Umlage beispielsweise auch die Steuer oder andere Abgaben sein, die der Stromanbieter nicht direkt beeinflussen kann. So kann es also durchaus passieren, dass man trotz einer Preisgarantie plötzlich eine höhere Stromrechnung erhält. Deswegen sollten auch diese Kunden ihre Strompreise nach wie vor sorgfältig vergleichen und ihren Stromanbieter immer dann wechseln, wenn es sich finanziell lohnt. Nur so kann der Kunde mit seiner Marktmacht wahrgenommen werden, meint auch die Bundesnetzagentur, die seit Jahren die zu geringe Wechselquote auf dem Strommarkt beklagt.

 


Bewertung zum Stromanbieter Flexstrom Bewertung zum Stromanbieter Eprimo Bewertung zum Stromanbieter E wie einfach Bewertung zum Stromanbieter Priostrom Bewertung zum Stromanbieter Stromio Bewertung zum Stromanbieter Vattenfall