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Studie: Strompreise steigen bis 2025 um 70 Prozent

Studie: Strompreise steigen bis 2025 um 70 Prozent21.05.2012, 15:02 Uhr - geschrieben von Michael K.

Eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sorgt derzeit in Fachkreisen der Energiebranche für Aufsehen. Schlagzeilen macht sie vor allem mit der Erkenntnis, dass die ohnehin bereits sehr hohen Strompreise in Deutschland bis zum Jahr 2025 nochmals um bis zu 70 Prozent ansteigen könnten. Ursache für diese Strompreiserhöhung ist dem Gutachten zufolge die Energiewende und der Ausstieg aus der Atomenergie. In Auftrag gegeben wurde die Studie von der Industrie- und Handelskammer Baden-Württemberg. Dieses Bundesland ist durch den Atomausstieg ganz besonders betroffen, da hier nicht nur mehrere Atomkraftwerke stillgelegt wurden, sondern auch immer mehr Strom aus anderen Bundesländern und dem Ausland nach Baden-Württemberg eingeführt werden muss. Nach Angaben des KIT sei damit zu rechnen, dass der Anteil an Stromimporten für Baden-Württemberg rasch auf rund 40 Prozent steigen könnte. Derzeit seien es bereits 34 Prozent, während es vor wenigen Jahren nur etwa 17 Prozent waren. Eine Alternative zum Stromimport liege in einer verstärkten Stromerzeugung im Bundesland selbst. Diese sei nach KIT-Angaben aber nur mit neuen Kohle- und Gaskraftwerken zu bewältigen. Die Planung für solche Kraftwerke müsste dann aber bereits jetzt in Gang gekommen sein, wenn man mit einer Fertigstellung bis 2020 kalkuliere, so das KIT weiter.

 

Stromanbieter haben wenig Interesse am Bau neuer Kraftwerke

Hinzu kommt, dass weder die Großindustrie noch die großen Stromanbieter derzeit am Bau neuer Großkraftwerke interessiert sind. Bei den Kohleprojekten gibt es immer mehr Widerstand aus den Reihen der Bevölkerung, so dass komplette Neukonzeptionen für Kohlekraftwerke eher unwahrscheinlich sind. Die Gaskraftwerke, denen aufgrund ihrer hohen Flexibilität eine große Bedeutung für die Energiewende beigemessen wird, sind für die Investoren hingegen unattraktiv. Diese Kraftwerke sollen die Lücken füllen, die durch den Atomausstieg aufreißen und noch nicht zuverlässig durch erneuerbare Energien gedeckt werden können. Problematisch für die Investoren ist allerdings, dass die Gaskraftwerke nur übergangsweise benötigt werden, denn je mehr die regenerativen Energien ausgebaut werden, desto weniger Gaskraftwerke braucht man. Dementsprechend werden sich die Neubauten kaum rentieren können, um die Kosten wieder hereinzuholen. Die Stromanbieter fordern daher von der Politik erhebliche Anreize, denn nicht zuletzt die Bundesregierung will den Bau neuer Gaskraftwerke forciert sehen. Ähnliches gilt für Pumpspeicherkraftwerke, die derzeit eine der wenigen Möglichkeiten darstellen, überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen zu speichern, bis sie tatsächlich benötigt werden.

 

Niedrigere Strompreise durch Staffelung?

Die Versorgungssicherheit sieht das KIT in seiner Studie aus eben diesen Gründen inzwischen als durchaus gefährdet an. Dies lasse sich an der Tatsache ablesen, dass im Februar 2012 ein flächendeckender Stromausfall möglich gewesen sei, wenn auch nur ein weiteres Kraftwerk zusätzlich ausgefallen wäre. Auch der Ausbau der erneuerbaren Energien hinke gravierend hinterher, so die Verfasser der Studie. Hauptproblem für die Industriebetriebe sind der IHK zufolge aber vor allem die hohen Strompreise. Die Industrie- und Handelskammer sieht die internationale Wettbewerbsfähigkeit ihrer Mitgliedsbetriebe in Baden-Württemberg gefährdet. Schon jetzt habe man in Deutschland die höchsten Stromkosten zu tragen, so der Vorwurf an die Politik. So sei die Stromversorgung in Frankreich um rund 40 Prozent günstiger für die dortigen Firmen. Eine derartige Spanne kann nach Ansicht von IHK-Präsident Bechtold nicht auf Dauer bewältigt werden. Er verwies auf die Möglichkeiten, die Strompreise beispielsweise zu staffeln. So könne man zu Zeiten hoher Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen – also bei viel Wind und Sonne – die Stormtarife verbilligen. Die Verbraucher könnten sich danach richten und besonders energieintensive Maschinen entsprechend auslasten. Schon heute sei dies mit intelligenter Steuertechnik machbar, so Bechtold weiter.

 


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