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RWE erhöht Strompreise deutlich

RWE erhöht Strompreise deutlich22.06.2012, 02:47 Uhr - geschrieben von Michael K.

Beim zweitgrößten Energieversorger Deutschlands steigen die Tarife für die Grundversorgung für Strom und Gas stark an. Rund sieben Prozent mehr müssen Kunden im Tarif „RWE Klassik Strom“ künftig zahlen. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden macht diese Strompreiserhöhung unter dem Strich etwa 70 Euro zusätzlich aus. Die Strompreise müssen laut RWE erhöht werden, weil die Kosten für Netznutzungsentgelte stark gestiegen seien. Außerdem mache sich die neue Umlage bemerkbar, mit der die Entlastung von Unternehmen finanziert wird, die besonders viel Strom verbrauchen. Aber auch die Gaspreise werden angehoben. Wer einen Durchschnittsverbrauch von 20.000 Kilowattstunden Gas im Jahr hat, wird in Zukunft gut einhundert Euro mehr zahlen müssen. Ausdrücklich nicht erhöht werden die Tarife für Heizstrom und Festpreisprodukte. Von der Erhöhung der Gas- und Strompreise bei RWE sind etwa zwei Millionen Kunden betroffen.

 

Strompreise vergleichen und Wechsel prüfen

Verbraucher, die von einer Strompreiserhöhung betroffen sind, haben automatisch ein Sonderkündigungsrecht, das allerdings innerhalb der gesetzlichen Frist ausgeübt werden muss. Wer also ein Schreiben von seinem Versorger bekommt, sollte nicht lange warten, sondern möglichst bald die Strompreise vergleichen. Dies gilt im Übrigen ebenso für die Gaspreise. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass besonders Bezieher von Grundversorgungstarifen tiefer in die Tasche greifen müssen. Wer seinen Stromanbieter noch nie gewechselt hat, wird bei einem Stromvergleich feststellen, dass Einsparungen von einigen hundert Euro im ersten Jahr nicht ungewöhnlich sind. Viele Kunden sind der Ansicht, dass die Treue zu ihrem Versorger sich auszahlt – doch in der Regel ist eher das Gegenteil der Fall. Während Bestandskunden in der Grundversorgung sehr hohe Tarife zahlen, werden Neukunden mit Sonderangeboten und Bonuszahlungen geworben. Deswegen empfehlen Verbraucherschützer und die Bundesnetzagentur, den Gas- oder Stromanbieter regelmäßig zu wechseln.

 

RWE will keine neuen AKW im Ausland bauen

Neben der Ankündigung der Preiserhöhungen hat der Stromanbieter RWE aber auch weitere Schlagzeilen gemacht. So verkündete der künftige Chef des Unternehmens, Peter Terium, dass der strikte Atomkurs seines Vorgängers in Zukunft keinen Bestand mehr haben werde. Setzte Jürgen Großmann auch nach dem von der Bundesregierung verkündeten Atomausstieg im vergangenen Jahr weiter auf die Atomenergie als notwendige Form der Energieversorgung, will Terium Medienberichten zufolge auf den Bau neuer Atomkraftwerke im Ausland dauerhaft verzichten. Konkret betroffen ist davon ein Gemeinschaftsprojekt mit dem E.ON-Konzern, bei dem RWE zwei neue AKW in Großbritannien errichten wollte. Terium möchte den Energiekonzern auf einen neuen Kurs bringen, auf dem die Nutzung der Solarenergie künftig eine bedeutende Rolle spielen soll.

 

Nukleare Risiken werden zur finanziellen Belastung

Terium zufolge kann RWE sich das Risiko von Investitionen in neue Atomkraftwerke nicht mehr leisten. Wer heute ein AKW baut, muss möglicherweise damit rechnen, dass es schon in wenigen Jahren durch eine neue politische Grundstimmung stillgelegt wird. Diese Neubewertung der „nuklearen Risiken“ bei vielen Ratingagenturen hat bereits zu einer Abwertung der Kreditwürdigkeit des Stromkonzerns geführt. Neben der gesellschaftspolitischen Entwicklung in Deutschland und der zunehmenden Kritik an der bisherigen Unternehmensstrategie von RWE hat also auch die finanzielle Perspektive ein gehöriges Gewicht bei der Entscheidung. Die Neuausrichtung von RWE soll sich auf Projekte in Deutschland fokussieren, welche die Nutzung von Solarenergie in den Vordergrund stellen. Außerdem soll auch die dezentrale Stromversorgung künftig mehr Gewicht bekommen. Damit käme Terium einer Forderung nach, die von den einflussreichen Teilhabern auf kommunaler Ebene seit einiger Zeit gestellt wurde. Wenig beeindruckt gibt sich indes die Anti-Atomorganisation „Ausgestrahlt“. Zwar begrüßte man dort ausdrücklich die Absicht von RWE, sich vom Bau ausländischer Atomkraftwerke zu verabschieden. Allerdings fordert die Organisation die sofortige Stilllegung weiterer RWE-Kernkraftwerke im Inland, um eine konsequente Kehrtwende einzuleiten. Außerdem produziere der Stromanbieter noch immer einen Großteil des deutschen Atommülls, so die Atomkraftgegner.

 

 

 


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