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Gezeiten- und Wellenenergie

Bild: Gezeitenkraftwerk

Gezeiten

Auch die Gezeiten, also Ebbe und Flut, kann genutzt werden, um die Energie aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. Hierfür ist ein Gezeitenkraftwerk erforderlich, in dem die potentielle und kinetische Energie aus dem Tidenhub (Unterschied zwischen Flut und Ebbe) in elektrischen Strom gewandert werden kann.


Die Energie wird durch die Erddrehung und der Anziehungskraft des Mondes und der Sonne auf die Erde gewonnen. In einem Gezeitenkraftwerk werden die Strömungsbewegungen der Gezeiten abgeschwächt. Durch Stauungen der auf- und ablaufenden Strömung erfolgt das Abbremsen. Turbinen machen dann die Energie im gestauten Wasser nutzbar. Aufgrund der hohen Masse der Erde und ihrer hohen Rotationsenergie, schadet ihr das Abbremsen und die natürliche Gezeitenreibung nicht.

Verwirklicht werden Gezeitenkraftwerke in Meeresbuchten und in Flussmündungen, die denen Gezeiten ausgesetzt sind, mit einem Staudamm. Die Regionen, in denen ein Gezeitenkraftwerk Sinn macht, müssen einen hohen Tidenhub aufweisen. Die Kraft der Gezeiten kann nur ausgenutzt werden, wenn ein Deich die Bucht abgedämmt. In diesem Deich sind die Wasserturbinen enthalten, die bei Flut ebenso Energie produzieren, wie bei Ebbe. Weltweit gibt es rund 100 geeignete Buchten. Jedoch würden nur 50% von ihnen einen wirtschaftlichen Einsatz zulassen. Ebbe und Flut treten alle 12 Stunden und 24 Minuten auf, weshalb es nicht möglich ist, eine gleichmäßige Leistung abzugeben. Ein weiteres Problem bei dieser Technik stellt das Salzwasser dar, durch das die Turbinen schnell zu rosten beginnen. Das bringt einen hohen Wartungsaufwand mit sich, der auch kostenintensiv ist. Der umweltfreundlichen Gewinnung von Strom stehen ökologische Probleme gegenüber. Durch den Bau von Gezeitenkraftwerken würde die Flora und Fauna in den Küstengewässern beeinflusst - teilweise sehr negativ.

Die erste Anlage, die die Kraft des Tidenhubs ausnutzt, wurde bereits im 17. Jahrhundert an der Kanalküste in England und Frankreich erbaut. Weiter Anlangen gibt es z.B. an der Atlantikküste in Frankreich, in Kanada, in Russland sowie in China.

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